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13 Versuche ein Hahn zu werden - 13

Wolfgang Lettl1978

Lettl - Sammlung surreale Kunst

Lettl - Sammlung surreale Kunst

Die Serie "13 Versuche ein Hahn zu werden" malte Wolfgang Lettl in den Jahren 1977/1978.

Die Serie kann als surrealer Lebenslauf gesehen werden.

Am Ende dieser Serie steht ein Selbstportrait, nicht weil Wolfgang Lettl sich selber gerne sah oder sogar malte, ihm genügte es, wenn er sich jeden Morgen zum Rasieren im Spiegel erblickte. So entstanden in seinem über 60jährigen Schaffen mit einem 500-600 Bilder umfassenden Opus gerade einmal sechs Selbstportraits.

Das Selbstportrait mit Hahnenschnabel entstand aus einer Deutung, die sich bei dieser Bildserie aufdrängte.

Am Ende steht die Erkenntnis, dass es nicht darauf ankommt ein Hahn zu werden, sondern darauf, sich in den verschiedensten Situationen im Leben als Mensch zu erweisen, was, wie am Beispiel des Hahns zu sehen ist, aber immer nur mehr oder weniger gut gelingt. Neue Herausforderungen im Leben fordern von uns, uns immer wieder zu bemühen menschlich miteinander umzugehen. Als Menschen sind wir nie fertig.


Lebenslauf

1919 geboren in Augsburg

1940-1943 Nachrichtensoldat in Paris; erste Begegnung mit surrealer Kunst; nutzte die freie Zeit zum Aquarellieren Pariser Ansichten.

1949 Heirat mit Franziska Link

Seit 1954 freischaffender Maler.
Ausführung von Aufträgen: Wandmalerei, Sgraffiti, Mosaiken, Farbfenster, Porträts
Entwicklung des eigenen surrealen Stils.

1963 -1990 Teilnahme an der "Großen Kunstausstellung München". Mitglied der "Neuen Münchener Künstlergenossenschaft".
Zahlreiche Einzelausstellungen.

1975-1995 Zweitwohnsitz in Apulien (Italien). Angeregt vom südlichen Licht entstehen dort ab und zu impressionistische Bilder.

1993 - 2013 "Lettl Atrium - Museum für surreal Kunst Augsburg.

1998-1999 Teilnahme an vier surrealen Kurzfilmen:
"Die verrückte Zitrone", "Riegele", "SUB", "Die Operation"

2000 Große Retrospektive in Augsburg:"Lettl - 80 Jahre".
In Zusammenhang mit dieser Ausstellung entsteht das Projekt „Lettl in motion“, von fünf Multimedia Studenten der Fachhochschule Augsburg.

2002 Eröffnung des Lettl Museums in Lindau.

2004 Große Sonderausstellung zum 85 Geburtstag.
Es entsteht das Multimediaprojekt "Türen".

2008 Wolfgang Lettl stirbt umgeben von seinen Bildern.

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