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Das Gemälde zeigt keine historisch verbürgte Auswanderungsszene, sondern ist als Programmbild zu verstehen. In einem Ruderboot sitzen Männer, Frauen und Kinder verschiedener sozialer Schichten und Altersgruppen. Sie setzen zu einem Segelschiff über, an dessen Mast die US-amerikanische Flagge weht. Die meisten von ihnen scheinen voller Sorge in die Zukunft und auf die bevorstehende Auswanderung zu blicken. Als Vorlage diente vermutlich das Gemälde "Die Überfahrt am Schreckenstein" von Ludwig Richter (1803–1884) aus dem Jahre 1837. Sowohl die Figurengruppe auf dem Boot als auch die Landschaft mit einer Burg im Hintergrund ähneln sich bei den beiden Gemälden auffallend. Auch die metaphorische Bedeutung unterscheidet sich kaum: Das den Wellen ausgesetzte Schiff symbolisiert die menschliche Existenz im Sturm des Lebens.

Details

  • Titel: Abschied der Auswanderer
  • Ersteller: Antonie Volkmar
  • Datierung: 1860
  • Entstehungsort: Berlin
  • Abmessungen: 112,4 x 190,5 cm
  • Suchbegriffe zum Thema: Auswanderung
  • Rechte: Deutsches Historisches Museum, Text: Ursula Breymayer
  • Externer Link: DHM Objektdatenbank
  • Material: Öl auf Leinwand
  • Inventar-Nr.: 1991/3264

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