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Allegorie auf das Mönchtum

Hans Sebald Beham1521

Renaissance und Reformation. Deutsche Kunst im Zeitalter von Dürer und Cranach

Renaissance und Reformation. Deutsche Kunst im Zeitalter von Dürer und Cranach

Das satirische Spottbild prangert das sittenlose Mönchtum an. Der Mönch im Zentrum wird durch die allegorischen Frauengestalten der Laster Hochmut, Wollust und Habgier am Gängelband geführt. Vor ihm schiebt ein Bauer in zerrissener Kleidung die Heilige Schrift gewaltsam in dessen Mund, gibt ihm wörtlich ‚die Lehre zu fressen‘. Angetrieben wird er durch die erboste Personifikation der Armut.

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Details

  • Titel: Allegorie auf das Mönchtum
  • Ersteller: Hans Sebald Beham
  • Datierung: 1521
  • Abmessungen: 9,5 × 16,2 cm
  • Technik und Material: Holzschnitt
  • Sammlung: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett
  • Provenienz: 1918 erworben bei Ludwig Rosenthal, München
  • Künstlerdaten: 1500 Nuremberg–1550 Frankfurt
  • Künstlerbiographie: Seit etwa 1514 wurde Beham in Dürers Werkstatt ausgebildet. Obwohl er wegen Verbreitung radikalreformatorischer Ideen mit seinem Bruder Barthel und Georg Pencz 1525 aus Nürnberg ausgewiesen wurde, war Beham um 1530 u.a. für Kardinal Albrecht von Brandenburg, den scharfen Widersacher der Reformation tätig. Barthel trat vor allem als Druckgraphiker, etwa mit Bibelillustrationen, hervor.
  • Inv.-Nr.: A 1918-297
  • ISIL-Nr.: DE-MUS-845516
  • Externer Link: http://www.skd.museum/de/museen-institutionen/residenzschloss/kupferstich-kabinett/
  • Copyright: Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett/ Herbert Boswank Kat. Nr. 45 / Claudia Schnitzer

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