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Behälter für Kekse

Elisabeth Cohen-Silberschmidt und Lapid Pottery1952-1970

Jüdisches Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin

Das Gefäß entwickelt sich von einer runden Standfläche zu einer ovoid-konischen Form. Die beiden, leicht hochgezogenen Seiten haben jeweils eine rechteckige Öffnung, in die ein aus Weide geflochtener Henkel eingesetzt ist. Der Dekor des aus Porzellan gefertigten Behältnisses besteht aus vertikal aufgetragenen, symmetrisch angeordneten, dunkelblauen Farbstreifen, die bis zur Wandungsmitte verlaufen und ebenso auf dem Deckel fortgesetzt werden. Eine zarte blaue Linie markiert den oberen Rand des Gefäßes. Der Knauf besteht aus einer gemuldeten Tropfenform.

Dieser Keksbehälter wurde in der Keramikmanufaktur Lapid in Israel gefertigt. Immigrantinnen aus Deutschland, die in den 1930er Jahren nach Palästina einwanderten, prägten die spätere Keramikindustrie Israels. 1952 richtete Dr. Bertha Rosenthal in der Manufaktur Lapid in Tel Aviv-Jaffa eine Abteilung für handverzierte Haushaltskeramik ein. Chefdesignerin war ebenfalls eine deutsche Immigrantin namens Elisabeth Cohen-Silberschmidt. Wie diese und andere Keramiken der Manufaktur Lapid deutlich machen, reflektieren sie das moderne Design der 1950er bis 1970er Jahre, wie es besonders durch skandinavische Vorbilder definiert worden ist.

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