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Bildnis der Marianne Perl

Franz von Stucknach 1906

Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin

Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin
Berlin, Deutschland

Die Schriftstellerin Marianne Beschütz (1844–1925), die 28jährig den Berliner Bankier Louis Perl heiratete, baute mit dessen Hilfe eine »recht hübsche Gemäldesammlung« auf, zu der neben Werken von Menzel, Daubigny oder Charles Hoguet auch Arnold Böcklins »Betender Einsiedler in felsiger Einöde« von 1877 (heute Museum Georg Schäfer, Schweinfurt) als besonderes »Schaustück« zählte (Deutsche Kunst und Dekoration, Bd. 62, 1928, S. 95; vgl. SMB-ZA, I/NG 101, Journal-Nr. 1925/752, Bl. 28 ff.). Im Oberlichtsaal der 1871 errichteten Villa in der Tiergartenstr. 21a, in das 1928 – nach Umbauten von Leo Nachtlicht – die Berliner Secession einziehen sollte, wurden diese Bilder wirkungsvoll präsentiert. Das rasch hingeworfene, sehr jugendliche Bildnis Marianne Perls von Franz von Stuck dürfte nach einer älteren Fotografie entstanden sein. Der Signatur nach datiert das Bild in die Zeit nach 1906, als Stuck in den Adelsstand erhoben worden war. Marianne Perl war zu dieser Zeit bereits über sechzig Jahre alt. 1909 vermachte sie es mit den anderen Bildern ihrer Sammlung der Nationalgalerie. Durch einen Rechtsstreit mit den Erben blieben von den ursprünglich 72 Werken jedoch nur siebzehn in der Nationalgalerie, drei weitere Arbeiten wurden in späteren Jahren getauscht, andere müssen als Kriegsverlust gelten. – Vgl. auch das Jugendbildnis der Marianne Perl von Antonie Volkmar (Nationalgalerie, Inv.-Nr. A III 659). | RF

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  • Titel: Bildnis der Marianne Perl
  • Ersteller: Franz von Stuck
  • Datierung: nach 1906
  • Abmessungen: 65,5 x 57 cm
  • Typ: Gemälde
  • Technik und Material: Öl auf Holz
  • Sammlung: Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin - Erworben 1971
  • Künstlerdaten: 23.2.1863 - 30.8.1928
  • Inv.-Nr.: A III 653
  • ISIL-Nr.: DE-MUS-815114
  • Externer Link: Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Foto: © Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Andres Kilger

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