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Dachs (Meles meles)

Dr. Adolf Kleinschmidt, Georg Linhardtm Heinrich Jürges1955/1955

Staatliches Naturhistorisches Museum, 3Landesmuseen Braunschweig

Staatliches Naturhistorisches Museum, 3Landesmuseen Braunschweig

Thema des Dioramas: Im Morgengrauen kehren die Dachse von ihrem nächtlichen Streifzug zum Bau zurück. Die Fähe schaut aus dem Bau. Rüde und Junges sind auf dem Weg dorthin.
Dachse graben mit den langen Krallen ihrer Vorderfüße weit verzweigte Erdbaue aus Röhren und Wohnkammern (Kesseln). Eine große Bauanlage für einen ganzen Familienverband besteht aus einem Haupt- und mehreren Nebenbauen und zahlreichen Eingängen. Das Territorium um einen solchen Bau wird markiert und gegen andere Dachse verteidigt. Ein Bau wird von mehreren Generationen bewohnt.
Dachse gehören zu den Mardern. Mit ihrer rüsselartigen Schnauze stöbern und wühlen sie am und im Boden nach Nahrung. Sie sind Allesfresser und verzehren Insektenlarven, Würmer, Schnecken, Frösche, Mäuse, Beeren, Früchte, Knollen und vieles mehr. Zum Winter hin fressen sie sich einen Vor-ratsspeck an. Dachse halten etwa 2 Monate lang Winterruhe, während der sie ihren Bau kaum verlassen.
Dachse sind sehr reinliche Tiere. Innerhalb des Baues haben sie besondere Kotkessel, außerhalb des Baues feste Latrinenplätze, an denen sie ihren Kot absetzen. Dachse markieren einander mit dem Sekret ihrer Unterschwanzdrüsen, um sich an ihrem Geruch leichter zu erkennen. In der Dämmerung erkennen sie sich wahrscheinlich auch an der schwarz-weißen Streifenzeichnung des Kopfes.

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Details

  • Title: Dachs (Meles meles)
  • Creator: Dr. Adolf Kleinschmidt, Georg Linhardtm Heinrich Jürges
  • Date Created: 1955/1955
  • Location: Braunschweig, Deutschland
  • Location Created: Braunschweig
  • Physical Dimensions: 3,20 m hoch, 2,00 m breit, 1,20 m tief
  • Original Language: Deutsch
  • Type: Diorama

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