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Damenhalbhandschuhe - Mitaines

Unbekanntum 1720

Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin
Berlin, Deutschland

Mitaines sind halblange, fingerlose Handschuhe, die im gesamten 18. Jahrhundert sehr beliebt waren: Sie schmückten und wärmten die in der Regel unbedeckten Unterarme. Die Stickerei dieses Paares ist besonders kostbar. Verwendet wurden Silberlahn über gelber Seidenseele und überdrehte Effektfäden aus vergoldetem Silberlahn sowie Silberkanetillen für die Detailverzierung und zur Musterbildung. Gestickt wurde mit Flachstichen, teilweise über Pappe, sowie Stil- und Spannstichen. Für die Einsatznaht des separat gearbeiteten Daumens wurde gezwirnte hellblaue Seide in dekorativer Kreuzstichnaht verwendet. Die Mitaines sind mit zweierlei Leinen vollständig gefüttert. Die sorgfältige, gestückelte Aufteilung des bestickten Atlas mit der an den Kanten „abgeschnittenen“ Stickerei lassen eine Zweitverwendung der kostbaren bestickten Stoffpartien vermuten.

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  • Titel: Damenhalbhandschuhe - Mitaines
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datum: um 1720
  • Rechte: Foto © bpk - Bildagentur / Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Stephan Klonk │ Text © Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Christine Waidenschlager
  • Provenienz: 1881 aus Privatbesitz
  • ISIL Nr.: DE-MUS-018417
  • Entstehungsort: Deutschland
  • Abmessungen: w10 x d31.5 cm
  • Herkunft: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Typ: Handschuhe
  • Externer Link: http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/kunstgewerbemuseum/home.html
  • Material: Seide, hellblau, in Satin- und Taftbindung, Metallgespinst, goldund silberfarben um Seidenseele in Anlegetechnik; Futter: feines gechintztes Leinen, blassrosé, Leinen gröber, naturfarben

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