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Der Kamm des Parasaurolophus

Drawing: RBINS

Museum für Naturwissenschaften (Königliches Belgisches Institut für Naturwissenschaften)

Museum für Naturwissenschaften (Königliches Belgisches Institut für Naturwissenschaften)

Der Kamm ist zwar hohl, aber oben geschlossen: Er diente also nicht, wie lange geglaubt wurde, als eine Art Schnorchel zum Atmen unter Wasser. Hingegen konnte er Geräusche verstärken. Der Ton ging durch ein System von „Rohren“, das – wie bei einer Posaune – als Resonanzkörper wirkte, von der Kehle bis zu den Nasenlöchern. Die Höhe des derart verstärkten Tons hing von der Länge des Kamms ab. So konnte Parasaurolophus Alarm schlagen, von seinen Artgenossen erkannt werden, sich mit einem Rivalen messen oder ein Weibchen anlocken, selbst über große Entfernungen. Je länger sein Kamm war, umso beeindruckender sah er aus – was seinen Schreien noch mehr Wirkung verlieh!

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  • Titel: Der Kamm des Parasaurolophus
  • Ersteller: Drawing: RBINS
  • Material: 2D-Rekonstruktion

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