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Der Kaufmann Georg Gisze

Hans Holbein der Jüngere1532

Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin

Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin

Das Porträt zeigt den aus Danzig stammenden Hansekaufmann Georg Gisze (1497–1562) im Alter von 34 Jahren. Er sitzt hinter dem Arbeitstisch in einer Ecke seines Londoner Kontors, umgeben von zahlreichen Gegenständen, die seinen Stand dokumentieren. Auf dem Tisch vor ihm steht das Schreibzeug nebst einer goldenen Dosenuhr sowie einer Glasvase mit einem Strauß von Blumen und Kräutern. Dieser besteht aus Gartennelken, Zweigen von Rosmarin, Basilikum und Goldlack. Mit der Vase und den Pflanzen verbindet sich ein symbolischer Hinweis auf die Eigenschaften des Dargestellten: seine un wandelbare Liebe, seine Treue, Reinheit und Bescheidenheit. Darüber hinaus gemahnt die Uhr an das Verrinnen der Zeit. Die rasch dahinwelkenden Blumen erinnern daran, wie kurz das Leben ist, während die Zerbrechlichkeit des Glases darauf verweist, dass selbst die schönsten Dinge auf Erden nicht ewig bestehen. Im Jahr 1532, als das Porträt entstand, gehörte Georg Gisze zu den führenden Männern des Londoner Stalhofs, eines der mächtigsten Handelsstützpunkte der Hanse.

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  • Titel: Der Kaufmann Georg Gisze
  • Ersteller: Hans Holbein d. J.
  • Datierung: 1532
  • Abmessungen: w85.7 x h97.5 cm
  • Typ: Gemälde
  • Externer Link: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin
  • Material: Öl auf Eichenholz
  • Stil: Deutsch
  • Sammlung: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin
  • Künstlerdaten: 1498/1543
  • Künstler Sterbeort: London, United Kingdom
  • Künstler Informationen: As the son of Hans Holbein the Elder, Hans Holbein the Younger learned his skills in his father's workshop in Augsburg. He spent most of his formative years working in Basel as a painter of murals and religious works, as well as a designer of glass windows and book illustrator. He also turned his hand to portraits, discovering the major gift that later led to his fame. Although several of his portraits have become cultural icons, he was also greatly praised in his day for his 'Solothurn Madonna' (1522) and 'Darmstadt Madonna' (1525/26). His style was characterized by the late Gothic but was gradually influenced and enriched by artistic trends in Italy, France, England and the Netherlands, as well as by Renaissance humanism. He adopted and spread many techniques, including the Italian single-point perspective or the method of limning.
  • Künstler Geschlecht: männlich
  • Künstler Geburtsort: Augsburg, Germany
  • Copyright Text: Text: © http://www.prestel.com, Prestel Verlag / Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Rainald Grosshans Audio: © http://www.tonwelt.de/en, Tonwelt / Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz // Photo: © http://www.bpk-images.de, b p k - Photo Agency / Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders

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