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Dieser Fotoschlitten im OZEANEUM war in den '70er Jahren im Einsatz.

Ozeaneum, Stiftung Deutsches Meeresmuseum

Ozeaneum, Stiftung Deutsches Meeresmuseum

Unterwasserkamera auf Kufen - Steigen die Rohstoffpreise in der Weltwirtschaft, beginnt die Überlegung, ob der Abbau von Manganknollen oder anderen Erzen in der Tiefsee wirtschaftlich sein könnte. Doch wo und in welcher Dichte kommen diese Bodenschätze vor? Da es den Menschen kaum möglich ist, sich vor Ort diese Fragen zu beantworten, entwickeln sie Hilfsmittel wie den Fotoschlitten in der Ausstellung Erforschung und Nutzung der Meere im OZEANEUM.

Die ersten Fotoschlitten bauten Wissenschaftler bereits Ende der 1960er Jahre. Ihr Gerüst war damals wie heute sehr robust, um dem Druck in großen Wassertiefen, dem Salzgehalt und den niedrigen Temperaturen standzuhalten. Im Inneren verborgen befindet sich meist empfindliche Elektronik, die Dank modernster Technik immer raffinierter wird. Der fast schon historische Fotoschlitten aus den 1970er Jahren im OZEANEUM hatte noch nicht so eine ausgefeilte Kameratechnik wie heutige Tauchroboter. Dennoch lieferte die eingebaute schwarz-weiß Kamera erste Eindrücke vom bis dahin unbekannten Meeresboden und seinen Manganknollenfeldern.

Die Kufen des Schlittens dienten übrigens einer sanften Landung des Gerätes auf dem Meeresboden – falls nötig. Tatsächlich wurde der Schlitten einige Meter über dem Grund geschleppt, damit die Kamera einen größeren Bildausschnitt aufnehmen konnte. So sollte auch die Erforschung der Bodenschätze wirtschaftlicher sein. Im OZEANEUM können Besucher die Kamera des Fotoschlittens selbst steuern und sich genauer vorstellen, wie die Erforschung der Meeresbodenschätze funktioniert.

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  • Titel: Dieser Fotoschlitten im OZEANEUM war in den '70er Jahren im Einsatz.
  • Ort: Ozeaneum Stralsund, Stiftung Deutsches Meeresmuseum
  • Rechte: Foto: Johannes-Maria Schlorke

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