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Empirekleid mit hohem Kragen

Unbekanntnach 1810

Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Das einteilige Kleid aus ungemustertem Musselin dokumentiert mit seinem komplizierten Schnitt die Probleme der Schneiderinnen mit den Kleidverschlüssen der neuen korsettfreien Mode, die nicht mehr an der steifen Unterkleidung festgesteckt werden konnte. Die gerüschten Puffärmel sind am rückwärtigen Oberteil angesetzt. Dieses wird über die Schulter nach vorn geführt. Das vordere Oberteil mit dem hohen angeschnittenen Kragen wird darüber gelegt und seinerseits auf dem Rücken zusammen mit dem Kragen mit kleinen Knöpfchen geschlossen. Auch die vorderen Rockteile werden im Rücken fixiert. Einziger Schmuck des schlichten Kleides ist die geklöppelte Kante mit Fransenbesatz, die die Seitennähte, den Kragen, die Ärmel und den Saum ziert. Sich kreuzende Fältchen geben dem glatten Oberteil Struktur. Der hohe Kragen und die aufwändiger gestalteten kurzen Ärmel verweisen auf eine Entstehung des Kleides nach 1810.

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Details

  • Titel: Empirekleid mit hohem Kragen
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datum: nach 1810
  • Rechte: Foto © bpk - Bildagentur / Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Stephan Klonk │ Text © Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Christine Waidenschlager
  • Provenienz: 2003 aus der Sammlung Kamer/Ruf; 1991 Antiquitätenhandel, London
  • Länge: VL. 131 cm, RL. 137 cm
  • ISIL Nr.: DE-MUS-018417
  • Entstehungsort stilistisch: England
  • Herkunft: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Typ: Kleid
  • Externer Link: http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/kunstgewerbemuseum/home.html
  • Material: Weiße Baumwolle, Leinwandbindung, Musselin; Verzierung: Klöppelspitze mit Fransen, Schnurraffung; Knöpfe: Metall mit Stoffbezug

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