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Flechtbandkapitell

Unbekannt7./8. Jahrhundert

Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin

Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin

Der Schmuck des Kapitells entfernt sich ganz von den Vorbildern klassischer Kapitellformen. Über dem Halsring und unter der Deckplatte umziehen dreisträhnige Schlingbänder das Kapitell, die an zwei gegenüberliegenden Seiten durch ein vertikales Schlingband in der Mitte verbunden sind. An den beiden anderen Seiten sitzen an dieser Stelle senkrechte, rechtwinklige Einlassungen für hölzerne Rahmen, aus denen hervorgeht, dass das Kapitell ursprünglich in einer Tür- oder Fensteröffnung saß. In den Diagonalen laden gerippte Blätter mit glattem Umriss vom unteren Flechtband zu den Kapitellecken aus.
Ein Foto bei Lyons zeigt das Kapitell noch auf Philae mit weiteren Bauteilen, die alle von verschiedenen Plätzen der Insel zusammengetragen wurden; die Herkunftsangabe des Museumsinventars aus der großen, der Ost-Kirche ist deshalb nur mit Vorsicht zu verwenden. Jedenfalls gehörte das Stück sicher nicht zu deren erster Bausphase im 6. Jahrhundert (vgl. Inv. 4766).

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Details

  • Titel: Flechtbandkapitell
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datierung: 7./8. Jahrhundert
  • Typ: Bauornamentik
  • Material: Sandstein
  • Sammlung: Byzantinische Sammlung | Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Inv.-Nr.: 4763
  • ISIL-Nr.: DE-MUS-815614
  • Externer Link: Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Foto: © Byzantinische Sammlung | Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Antje Voigt

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