Wird geladen

Im 18. Jh. ersetzten schwarze Flortücher die bis dato als Halsschmuck getragenen weißen Kragen. Kleinere, flache Scheibenschließen wurden anfangs genutzt, um die Enden der Tücher am Hals zusammenzubinden. Diese entwickelten sich schießlich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu großen, schmückenden Florschnallen. Ihre Funktionalität trat immer mehr in den Hintergrund. Häufig waren sie Verlobungsgeschenke. Schwäbisch Gmünd, der Herstellungsort dieser Schnalle, war seit dem Ende des 17. Jahrhunderts das süddeutsche Zentrum für die Produktion von Filigranschmuck.

Details

  • Titel: Florschnalle
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datum: 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Ort: Dachau, Bayern, Deutschland
  • Abmessungen: w12 x h7 x d5,5 cm
  • Typ: Objekt
  • Material: Silber, teilvergoldet, Filigrantechnik, rote u. blaue Steine
  • Inv.-Nr.: A(30C128)
  • ISIL-Nr.: DE-MUS-018719
  • Externer Link: Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Text: © Koehler & Amelang Verlag in der Seemann Henschel GmbH & Co. KG / Museum Euopäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin / und die Autoren Photo: © Museum Euopäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin / Ute Franz-Scarciglia

App herunterladen

Entdecken Sie Museen und experimentieren Sie mit Art Transfer, Pocket Gallery, Art Selfie und vielen weiteren Funktionen

Empfohlen

Google-Apps