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Gegossenes Gefäß aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Das stark ausbauchende Gefäß sitzt auf einem sehr schmalen Ringfuß und hat einen über einem profilierten Absatz ausschwingenden Hals. Um den Hals läuft eine Inschrift, deren Buchstabenhasten großzügig ansteigen, deren obere Enden als Gesichter gestaltet sind in einer sogenannten redenden Schrift. Die Inschrift wird von einer Aussparung unterbrochen, in die ein Loch gebohrt ist. Den Bauch überzieht ein Flechtband, das vier Reihen von sechzehn nebeneinanderliegenden Blüten bildet. Ihr Volumen nimmt mit der Gefäßwölbung zu und ab. Zum Boden schließt der Dekor mit einer sich überschneidenden Bogenfolge.
Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.

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  • Titel: Gefäß
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datierung: 15. Jahrhundert
  • Ort: Iran
  • Material: Kupferlegierung, Silber, gegossen, graviert/ziseliert, tauschiert
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Inv.-Nr.: I. 8851
  • ISIL Nr.: DE-MUS-814517
  • Externer Link: Pergamonmuseum, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyrights: Foto © Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Christian Krug

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