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Gießgefäß in Form eines Elefanten

Christoph Jamnitzerum 1600

Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Vor Einführung des Bestecks waren Handwaschgarnituren aus Kanne und Becken Teil jedes kostbaren Tafelgeräts. Dieser Kriegselefant ist ein Gießgefäß, er besitzt am Kopf eine abnehmbare Platte, am Rüssel zwei Ausgüsse, der Schwanz dient als Griff. Das zugehörige Becken mit der durch einen Kupferstich überlieferten Darstellung des antiken Heerführers Hannibal, der mit Elefanten die Alpen überquert hat, ist seit dem 18. Jahrhundert verschollen. Der Elefant galt als Herrschersymbol und repräsentierte Stärke, Macht sowie Reichtum. Nürnberg war in der Renaissance und im Barock ein Zentrum deutscher Goldschmiedekunst. Christoph Jamnitzer (1563–1618), Enkel von Wenzel Jamnitzer, gehört zu den bedeutendsten Meistern seines Fachs. Ihm gelang hier eine für seine Zeit überraschend naturgetreue Darstellung des exotischen Tieres.

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  • Titel: Gießgefäß in Form eines Elefanten
  • Ersteller: Christoph Jamnitzer
  • Datum: um 1600
  • Rechte: Foto © bpk - Bildagentur / Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Karen Bartsch │ Text © Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Susanne Netzer
  • ISIL Nr.: DE-MUS-018417
  • Entstehungsort: Nürnberg, Deutschland
  • Abmessungen: w13 x h43 x d30 cm
  • Herkunft: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Typ: Handwaschgefäß
  • Externer Link: http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/kunstgewerbemuseum/home.html
  • Material: Silber, gegossen, vergoldet, teilweise bemalt

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