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Kellers Insektenmodelle: Kornkäfer

Alfred Keller1935

Museum für Naturkunde Berlin

Museum für Naturkunde Berlin

Der Kornkäfer (Sitophilus granarius) gehört zu der Familie der Rüsselkäfer. Sie besitzen jedoch keinen beweglichen Stech- und Saugrüssel, sondern einen rüsselähnlich verlängerten Kopf, an dessen vorderster Spitze sich beißend-kauende Mundwerkzeuge befinden. Mit ihnen bohren die Käferweibchen Getreidekörner an, legen je ein Ei hinein und verschließen das Loch mit einem Sekret. Die Larven fressen und wachsen innerhalb der Körner ein bis zwei Monate lang bis zur Verpuppung. Eine Woche danach schlüpfen die Käfer aus Puppenhülle und Korn, paaren sich und legen wieder Eier. In Getreidespeichern und Vorratslagern folgen so pro Jahr drei bis vier Generationen der flugunfähigen Käfer, die mit transportiertem Getreide weltweit verbreitet wurden.
Kornkäfer an einem Weizenkorn (Sitophilus granarius), 85-fach vergrößertes Modell

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  • Titel: Kellers Insektenmodelle: Kornkäfer
  • Ersteller: Alfred Keller (MfN), Carola Radke (MfN)
  • Datierung: 1935
  • Ort: Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
  • Suchbegriffe zum Thema: Insekt, Alfred Keller
  • Typ: Modell
  • Rechte: © Museum für Naturkunde. Alle Rechte vorbehalten

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