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Der in München und Berlin tätige Maler Adolf Edward Herstein war nach der Spaltung der Berliner Secession und dem Weggang von Max Liebermann in der verbleibenden Secession unter Lovis Corinth aktiv, bis er 1917 nach Querelen austrat (vgl. T. Corinth, Lovis Corinth, Eine Dokumentation, Tübingen 1979). Corinth porträtierte den Künstler 1914 zusammen mit dem befreundeten Keramiker und Maler Emil Pottner (Privatbesitz, vgl. C. Berend-Corinth, Die Gemälde von Lovis Corinth, München 1958, Nr. 615).
Herstein, der sich insbesondere als Tiermaler hervortat, zeigte 1915 auf der Berliner Secession das in Komposition und pastellartigem bläulich-grünen Kolorit an Claude Monets Spätwerk erinnernde Bild »Landschaft am See«. Auch im Interesse am Atmosphärischen der Landschaft, an den Spiegelungen auf dem Wasser knüpft sein Werk an den französischen Impressionismus an. Hersteins Farbauftrag ist allerdings wesentlich plastischer. Das Moment des Skizzenhaften wird durch die mit dem Spachtel pastos aufgetragene Farbe noch verstärkt, neben der die Leinwand stellenweise sichtbar bleibt. | Regina Freyberger

Details

  • Titel: Landschaft am See
  • Ersteller: Adolf Edward Herstein
  • Datierung: um 1914
  • Abmessungen: 106,5 x 132,5 cm
  • Typ: Gemälde
  • Technik und Material: Öl auf Leinwand
  • Sammlung: Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin - Erworben 1971
  • Künstlerdaten: 7.8.1869 - 1932
  • Inv.-Nr.: A III 612
  • ISIL-Nr.: DE-MUS-815114
  • Externer Link: Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Foto: © Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Andres Kilger

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