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Arnold Böcklin hatte in Düsseldorf bei Johann Wilhelm Schirmer, dem Begründer der dortigen Landschaftsmalerei und dem späteren ersten Direktor der Karlsruher Kunstschule studiert. Mit vierundzwanzig Jahren lebte und arbeitete er in Rom. Der Bürgermeister seiner Heimatstadt Basel, Felix Sarasin, hatte dieses Landschaftsgemälde bei Böcklin in Auftrag gegeben, um den jungen Künstler zu fördern. Es zeigt die sogenannten Albaner Berge, etwa 20 Kilometer südöstlich von Rom gelegen. In diesem Frühwerk Böcklins ist noch keine Spur von den später so bestimmenden mythologischen Themen. Im Gegenteil: die Landschaft ist nach akademischen Vorgaben komponiert, dennoch wirkt sie natürlich, ja geradezu authentisch. Eine leicht nach rechts versetzte Baumgruppe dominiert das Bild. In ihrem Schatten sitzt ein Mann am Feuer. Die Landschaft besticht durch den Wechsel von Licht und Schatten sowie durch den Kontrast zwischen schroffen, kargen und grünen, bewachsenen Partien. Sie vermittelt eine ruhige Stimmung und den Eindruck arkadischen Lebens.

Details

  • Titel: Landschaft im Albandergebirge
  • Ersteller: Arnold Böcklin
  • Datierung: 1851

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