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Mädchen von Frascati

Adolf Henning1838

Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin

Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin

Nach der Rückkehr aus Italien 1835 brachte Adolf Henning seine Reiseerlebnisse in zahlreichen Gemälden zum Ausdruck. Das genrehafte Bildnis »Mädchen von Frascati« hatte der Sammler und spätere Begründer der Nationalgalerie Joachim Heinrich Wilhelm Wagener 1837 beim Künstler bestellt. Dargestellt ist eine festlich gekleidete junge Frau, die sich an einem Vasenpostament in Positur gestellt hat. Den Kopf auf den rechten Arm gestützt, blickt sie zum Betrachter. Ihre edle Tracht aus Seide und Brokat leuchtet in Rot, Gold und Weiß. Im Hintergrund, unter hochaufragenden Bäumen eines Parkes, ist musizierendes und tanzendes Landvolk zu sehen. Ein Mandolinenspieler nähert sich der Schönen. Am rechten Bildrand erscheint anspielungsreich die halb angeschnittene Statue einer hockenden Venus. Sowohl die Venusfigur als auch das Drachenrelief auf dem Postament lassen erkennen, daß Henning den östlich von Rom in den Albaner Bergen gelegenen Park der Villa Mondragone als Schauplatz wählte. Bis 1907 wurde dieses Bild als ein Hauptwerk Hennings in der ständigen Ausstellung der Nationalgalerie gezeigt. | Birgit Verwiebe

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  • Titel: Mädchen von Frascati
  • Ersteller: Adolf Henning
  • Datierung: 1838
  • Abmessungen: 136,5 x 106,5 cm
  • Typ: Gemälde
  • Technik und Material: Öl auf Leinwand
  • Sammlung: Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin - Erworben 1971
  • Künstlerdaten: 28.2.1809 - 25.3.1900
  • Inv.-Nr.: W.S. 79
  • ISIL-Nr.: DE-MUS-815114
  • Externer Link: Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Foto: © Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Andres Kilger

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