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Nachmittagskleid mit Hermelinbesatz

Coco Chanelum 1922

Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Gabrielle „Coco“ Chanel (1883–1971) gründete ihr Modehaus 1913 und hatte mit ihren schlichten, sportlichen Entwürfen, die elegant waren, aber auch höchsten Tragekomfort garantierten, sofortigen Erfolg. Sie schuf modische Archetypen, die noch heute Bestand haben. Dieses langärmlige, hochgeschlossene Kleid ist plissiert und durchgehend geschnitten. Im Vorderteil sind in Hüfthöhe drei glatte Volants eingesetzt. Weißer Pelzbesatz am Kragen und an den Manschetten mildert den strengen Charakter des Kleides. Der asymmetrische Schlitzverschluss links unter dem Halsausschnitt gestattet es, das Kleid einfach über den Kopf zu ziehen. Er erinnert an die Kasackform russischer Blusen. Lange, mit silbrigem Lahn durchwebte Ripsbänder, an deren Enden cremefarbene Galalithglöckchen und Seidenfransen hängen, liegen unter dem Kragen und bilden einen schmalen Gürtel in Hüfthöhe. Das obere Band hat zusätzlich kleine gewebte Ornamente in der Art chinesischer Glücksmotive.

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Details

  • Titel: Nachmittagskleid mit Hermelinbesatz
  • Ersteller: Gabrielle „Coco“ Chanel
  • Datum: um 1922
  • Rechte: Foto © bpk - Bildagentur / Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Stephan Klonk │ Text © Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Christine Waidenschlager
  • Provenienz: 1976 aus deutschem Privatbesitz
  • Länge: VL./RL. 124 cm
  • ISIL Nr.: DE-MUS-018417
  • Herstellernachweis: Webetikett, recto: Chanel, verso: 36753
  • Entstehungsort: Paris, Frankreich
  • Herkunft: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Typ: Kleid
  • Externer Link: http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/kunstgewerbemuseum/home.html

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