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Name der Königin Amanishakheto in Kartusche

Unbekannt1. Jahrhundert v. Chr.

Neues Museum, Staatliche Museen zu Berlin

Neues Museum, Staatliche Museen zu Berlin

An der Ostseite der meroitischen Pyramiden wurden Grabkapellen errichtet, auf deren Wänden sich die Besitzer abbilden ließen. Der Block stammt von der Außenseite des rechten Pylonturms der Pyramide der Königin Amansihakheto. Auf dem Sandsteinblock befindet sich die Kartusche mit ihrem Namen in meroitischen Hieroglyphen. In der Gesamtdarstellung steht die Königin beiderseits des Kapelleneingangs, hält vor sich ein Bündel von Gefangenen und setzt ihre Lanze auf deren Schultern. Die Kopfpartie ist auf dem dazugehörigen Block ÄM 2244 erkennbar, auf der die Königin um die eng anliegende Löckchenfrisur einen breiten Reif, ein Diadem, trägt. An diesem ist über der Stirn ein Schildring mit einem Widderkopf, eine Darstellung des Gottes Amun, befestigt. Auf dem Scheitel liegt ein Geierbalg, der wohl als Schmuck aus Goldblech zu verstehen. Vom Nacken zum Kinn ist ein schmales Band gespannt, das an der Wange zwei Uräusschlangen hält.
(J. Helmbold-Doyé)

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Details

  • Titel: Name der Königin Amanishakheto in Kartusche
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datierung: 1. Jahrhundert v. Chr., Amanishakheto (Amanischacheto)
  • Typ: Relief
  • Material: Sandstein
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Neues Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Inv. Nr.: ÄM 2245
  • ISIL Nr.: DE-MUS-015418
  • Fundort: Meroë (Sudan / Nubien / Butana (Gebiet))
  • Externer Link: Neues Museum, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Foto © Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Ägyptisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Sandra Steiß

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