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Philipp Lenard Elektrische Ablenkung von Flammengasen Fotografie (Papierabzug)

Deutsches Museum

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Im Jahr 1902 begann Lenard in Kiel mit Untersuchungen zur elektrischen Leitung in Flammen und deren spektraler Analyse. Bei der Verbrennung in Flammen werden gasförmige Komponenten teilweise ionisiert, wodurch die Flamme elektrisch leitfähig ist. Gleichzeitig ist die ausgesandte Strahlung, die vor allem in Banden emittiert wird, charakteristisch für die chemische Zusammensetzung der am Verbrennungsprozess beteiligten Stoffe. Die Kenntnis und die Interpretation von Atomspektren und -serien waren wesentliche Voraussetzungen für die Entwicklung der Atommodelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die undatierten Fotografien zeigen die Verbrennung unterschiedlicher stofflicher Beimengungen, die meist in Form einer kleinen Perle in das Zentrum der Flamme eingeführt wurden. Die mit 1 bis 5 nummerierten Fotografien enthalten Eintragungen über die Position der positiv und negativ geladenen Elektroden, zwischen denen die Flamme brennt. Auf der hier wiedergegebenen Abbildung 4 ist im elektrischen Feld die Verschiebung des Gasschweifs hin zur Anode gut zu erkennen. Die Bilder finden sich in keiner der Veröffentlichungen zu Flammenexperimenten aus der Kieler Zeit, dort sind lediglich Skizzen der beobachteten Phänomene zu sehen.
1 × 90 × 64 mm

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  • Title: Philipp Lenard Elektrische Ablenkung von Flammengasen Fotografie (Papierabzug)
  • Creator: Deutsches Museum

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