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Philipp Lenard Reagenzgläser mit Proben

Deutsches Museum

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Die drei Proben enthalten – sofern die Lenard’sche Beschriftung korrekt ist – die Substanz Pentadecylparaltolylketon, die Lenard von dem Heidelberger Chemiker Friedrich Krafft bezogen hatte. Das Keton wurde auf einen Papierschirm aufgebracht und diente zum Nachweis der Kathodenstrahlen durch Phosphoreszenz. Lenard arbeitete schon ab 1889 und auch später in seiner Bonner Zeit um 1892 mit verschiedenen Substanzen Kraffts. In der populärwissenschaftlichen Literatur wird häufig angeführt, die Wahl von Keton sei unglücklich gewesen, da dieser Stoff zum Nachweis von Kathodenstrahlen, nicht aber von Röntgenstrahlen geeignet war. Lenard selbst beklagt in seinen autobiografischen Aufzeichnugen das Fehlen geeigneter Nachweissubstanzen und bringt diese Tatsache mit der von ihm möglicherweise verpassten Entdeckung der Röntgenstrahlen in Verbindung.
18 × 120 × 18 mm

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  • Title: Philipp Lenard Reagenzgläser mit Proben
  • Creator: Deutsches Museum

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