Wird geladen

Das runde Polykandelon mit dreisträngigem Gehänge ist am Rand beschädigt. In den durchbrochen gearbeiteten Leuchter waren ursprünglich 13 Öffnungen für Glaslampen eingesetzt, von denen 12 erhalten sind. Den Rand bilden kleine aneinander gereihte Ringe, die an einem Reif befestigt sind. In ihren äußeren Zwickeln sitzen kleine kugelähnliche Formen. 12 Lampenöffnungen in Ringform schließen auf der Gegenseite des Reifes an. Sie werden durch jeweils zwei v-förmig gesetzte Stege voneinander geschieden. Zwei konzentrische Rosetten leiten zum Zentrum des Leuchters über, zu einem gezackten Ring, der eine weitere Lampe aufnahm. 12 Stege führen von hier aus durch die Rosetten bis hin zu den äußeren Lampenringen. 12 weitere verbinden die Blattspitzen der inneren Rosette mit dem Reif des Randes. In Höhe der äußeren Rosette ziert je ein Kreuz einen Steg (ursprünglich 12, heute elf) (ähnlich Inv.19/62, hier entspricht die Kreuzhöhe nahezu dem Steg).
Das wahrscheinlich zugehörige Gehänge besteht aus einem Hacken an einem sternförmigen Kettenverteiler mit sechs Zacken (einer fehlt) sowie drei Ketten. An den Ketten sind Medaillons mit Kreuzen angebracht. Die Ketten werden mit Hilfe kleiner Haken an drei auf den Stegen des Lampenträgers angelöteten Ösen befestigt.

Weniger anzeigenMehr anzeigen
  • Titel: Polykandelon
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datierung: 5./6. Jahrhundert
  • Typ: Leuchter mit Aufhängung
  • Material: Bronze
  • Sammlung: Byzantinische Sammlung | Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Inv.-Nr.: 6/73
  • ISIL-Nr.: DE-MUS-815614
  • Externer Link: Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Foto: © Byzantinische Sammlung | Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Antje Voigt

Empfohlen

Startseite
Erkunden
In der Nähe
Profil