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Porträt Samuel Oppenheimer

Sammlung IKG1800/1900

Jüdisches Museum Wien

Jüdisches Museum Wien

Der Hoffaktor Samuel Oppenheimer war ein unternehmerisches Genie und finanzierte dem Kaiser unter anderem die Türkenkriege. Zu seinen wichtigsten Handelsgütern gehörte Hafer. Als „Treibstoff“ der Pferde war dieser für den militärischen Nachschub von großer Bedeutung. Das Porträt zeigt Oppenheimeram Gipfel seiner Karriere als vornehm gekleideten Edelmann. Der Status Oppenheimers und seiner Familie war allerdings prekär: Nach seinem Tod 1703 erging es seinen Angehörigen schlecht. Der kaiserliche Hof zahlte die Schulden von 5 Millionen Gulden nicht zurück und erklärte über Oppenheimers Nachlass den Bankrott. Sein gesamtes Vermögen ging damit verloren. Wenige Jahre später wurden Mitglieder seiner Familie aus Wien vertrieben. Das Gemälde ist eine Kopie nach einem posthumen Kupferstich von Samuel Bürgel bzw. Johann Andreas Pfeffel und Christian Engelbrecht (1704)

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Details

  • Titel: Porträt Samuel Oppenheimer
  • Ersteller: Sammlung IKG
  • Datierung: 1800/1900
  • Rechte: IKG / JMW / Foto: David Peters

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