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Riesenmuschel

Naturhistorisches Museum Wien

Naturhistorisches Museum Wien

Tridacna gigas. Indopazifik. Weichkörpernachbildung 1998.

Riesenmuscheln sind die größten Muscheln der Welt und heute strengstens geschützt. Die
Schalen in Kombination mit dem nachgebildeten Weichkörper sind nur im NHM zu sehen.

MÖRDERMUSCHEL MUSCHELMÖRDER
Den Namen „Mördermuschel“ erhielt die größte Muschel der Welt, weil angeblich Perlentaucher zwischen ihren Schalen eingeklemmt wurden und ertranken. Allerdings gibt es für solch tödlich verlaufende Begegnungen keine Beweise.
Riesenmuscheln sind jedenfalls keine Menschenfresser, sondern harmlose Filtrierer, die sich von Kleinstlebewesen ernähren. Außerdem tragen die Algen, die in ihrem wulstigen, farbenprächtigen Gewebemantel leben, durch Fotosynthese zur Ernährung bei. Um einen ständigen Wasserstrom zu erzeugen, hält die Riesenmuschel ihre Schalen immer leicht geöffnet. Nur wenn sie ein plötzlicher Lichtstrahl trifft, klappt sie zu. Dann aber könnte sich ein in der Muschel eingeklemmter Mensch nur noch befreien, indem er den Schließmuskel durchschneidet, denn dieser besitzt bei den bis zu 250 Kilogramm schweren Muscheln enorme Kraft.
Sicher ist, dass umgekehrt viele „Mördermuscheln“ dem Menschen zum Opfer fallen: Weil sie große Perlen bilden, gut schmecken und weil ihre Schalen sehr dekorativ sind.

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Details

  • Titel: Riesenmuschel
  • Rechte: (c) NHM (Lois Lammerhuber)

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