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Säbel

Unbekannt16. Jahrhundert

Pergamonmuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Pergamonmuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Geschmiedeter, geschnittener und vergoldeter Säbel aus Stahl mit einer gegossenen und gravierten/ziselierten Parierstange aus einer Kupferlegierung; geschnitzter Griff aus Horn oder Walrosszahn. Der Säbel hat eine scharf abgewinkelte Form und eine zur Spitze hin breiter werdende Klinge. Entsprechend ist auch der Rücken vorne flach und breit gearbeitet, wodurch die Stabilität der Waffe im Kampf erhöht wird.
Die Klinge ist mit geschnittenen und vergoldeten Verzierungen versehen. Auf beiden Seiten finden sich jeweils im unteren Bereich spitz geschwungene, längliche Felder, die mit einem geschnittenen, vegetabilen Motiv auf Goldgrund gefüllt sind. Auf der einen Seite ist ein kleiner Meisterstempel mit dem Namen ʿAli Qazwini eingefügt; auf der anderen Seite eine Inschriftenkartusche. Eine geschnittene Verzierung bedeckt den Rücken und greift auf beide Seiten der Klinge über. Der vegetabile Dekor endet in vergoldeten Ranken und findet sich so auch an der Spitze der Klinge.
Die Arme der Parierstange enden in schräg gravierten, spitzen Knäufen. Auch die Ränder der Parierstange sind graviert, während die Mitte durch eine Rosette betont ist. Der zweiflächige gekrümmte Griff ist geschnitzt und wurde glatt belassen.

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  • Titel: Säbel
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datierung: 16. Jahrhundert
  • Ort: Iran
  • Material: Kupferlegierung, Stahl, Gold, Horn oder Walrosselfenbein, gegossen, graviert/ziseliert, geschmiedet, geschnitten, vergoldet, geschnitzt
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Inv.-Nr.: I. 3628.1
  • ISIL Nr.: DE-MUS-814517
  • Externer Link: Pergamonmuseum, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyrights: Foto © Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Johannes Kramer

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