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Sarkophag des Anchhor

Künstler unbekanntSpätzeit, 664–332 v. Chr.

Neues Museum, Staatliche Museen zu Berlin

Neues Museum, Staatliche Museen zu Berlin

Die menschenförmigen Steinsarkophage aus Ägypten steigern die Mumienform ins Monumentale und sind wie diese eine Umhüllung des Verstorbenen, in der und aus der heraus er seine Verwandlung in einen ewig Lebenden erfährt. Die bis zu zehn Tonnen schweren, kastenförmigen Sarkophage aus dunklen Hartgesteinen lassen mit Reliefs und Inschriften um den Verstorbenen ein differenziertes Bild der jenseitigen Welt entstehen. Auf dem Deckel ist die Himmelsgöttin Nut dargestellt, in deren Leib der Verstorbene seine Regeneration erlebt, ein Prozess, der mit dem Lauf der Sonne verglichen wird. Bilder der Nachtfahrt der Sonne zeigen die zwölf Stunden vom Abend bis zu ihrem strahlenden Aufgang am Morgen. Der Sarkophag des Anch-Hor bildet die 42 Jenseitsrichter ab, die über ewiges Leben oder ewige Verdammnis entscheiden.

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Details

  • Titel: Sarkophag des Anchhor
  • Ersteller: Künstler unbekannt
  • Datierung: Spätzeit, 664–332 v. Chr.
  • Typ: Sarkophag
  • Material: Granodiorit
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Ägyptisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Inv. Nr.: ÄM 41
  • ISIL Nr.: DE-MUS-015418
  • Externer Link: Neues Museum, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Foto © bpk - Bildagentur / Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Jürgen Liepe || Text © Prestel Verlag / Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

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