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Exotische Blüten und Fruchtstände in kräftigen Farben, vor einem fein gepunkteten Fond, bilden das Muster des bedruckten Umhangs aus Baumwolle. Der leinengefütterte Umhang ist fast kreisrund geschnitten und am hinteren Halsausschnitt in dichte Falten gelegt. Hier setzt die im oberen Teil ebenfalls dicht gekrauste Kapuze an, deren Vorderkante mit einer Spitzenborte geschmückt ist. Der Umhang wird am Hals mit zwei seidenen Bindebändern geschlossen. Indien war das Ursprungsland der seit dem 17. Jahrhundert in Europa begehrten bedruckten, in Frankreich daher indiennes genannten Baumwollstoffe. Ihre Beliebtheit führte im 18. Jahrhundert in zahlreichen Ländern zu einem Import- und Produktionsverbot, das in Frankreich 1759 aufgehoben wurde. Unmittelbar danach erfolgte die Gründung zahlreicher Stoffdruckereien, deren bekannteste das von Christoph P. Oberkampf in Jouy-en-Josas gegründete Unternehmen war.

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  • Titel: Umhang mit Kapuze
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datum: um 1790
  • Rechte: Foto © bpk - Bildagentur / Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Stephan Klonk │ Text © Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Christine Waidenschlager
  • Provenienz: 2003 aus der Sammlung Kamer/Ruf; 1993 Antique Shop, Paris
  • Länge: VL./RL. 90 cm
  • ISIL Nr.: DE-MUS-018417
  • Entstehungsort stilistisch: Frankreich
  • Herkunft: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Typ: Umhang
  • Externer Link: http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/kunstgewerbemuseum/home.html
  • Material: Naturweiße Baumwolle in Leinwandbindung, Modeldruck, teilweise bemalt, Klöppelspitzenkante, Seidenpongé, rosé

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