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Wasserbecken

Unbekannt12./13. Jahrhundert

Pergamonmuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Pergamonmuseum, Staatliche Museen zu Berlin

Aus Marmor geschnittener Untersatz für ein Wassergefäß. Die als kilga bezeichneten Untersätze sind meist aus antiken Spolien (wiederverwendeten älteren Bauteilen) gearbeitet. Sie bestehen aus einem höheren Ständer, einem flachen, nach vorne auskragenden Becken und vier bogenartig gestalteten Füßen. Die Außenseite des eigentlichen Ständers ist in acht Flächen untergliedert, allerdings ist hier der obere Teil abgeschlagen. Das flache Becken ist mit einer umlaufenden Inschrift in Kufi-Duktus mit Segenswünschen versehen. Die Innenseite des Ständers ist rund gearbeitet, um ein großes Wassergefäß aus unglasiertem Ton aufzunehmen. Durch die Verdunstung blieb der Inhalt kühl und frisch, während sich das ablaufende Wasser in dem Becken sammelte und dort abgeschöpft werden konnte.
Diese Art von Wasserbecken war besonders in Kairo im 12. und 13. Jahrhundert beliebt. Während einige Exemplare nur ornamentalen und Inschriftendekor zeigen, sind andere auch mit Darstellungen von nackten Frauen und diversen Tieren versehen. Dies spricht für ihre Verwendung in Palästen und wohlhabenden Haushalten.

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  • Titel: Wasserbecken
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datierung: 12./13. Jahrhundert
  • Ort: Ägypten
  • Material: Marmor, geschnitten
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Inv.-Nr.: I. 547
  • ISIL Nr.: DE-MUS-814517
  • Externer Link: Pergamonmuseum, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyrights: Foto © Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Johannes Kramer

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