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Werkzeichnung für die Ausführung eines Mosaikfries für den Speisesaal des Palais Stoclet in Brüssel: Teil 9, Ritter

Gustav Klimt1910–1911

MAK – Museum für angewandte Kunst

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Wien, Österreich

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An der Schmalseite des Speisesaals thront „Der Ritter“ über einem Quadrat und einer mit Akanthus verzierten Fläche. Er ist der Wächter zwischen den Darstellungen der Erwartung und der Erfüllung. Die gesamte Komposition besteht aus Quadraten, Dreiecken und Kreisen und wirkt dadurch beinahe mathematisch durchkonstruiert. In ihrer extremen Abstraktion ist sie in Klimts Schaffen singulär. Die Kunstgeschichte überlieferte dieses Werk lange Zeit nur als „abstrakte Komposition“, da man keine Rückschlüsse auf einen figuralen Charakter in der Figur erkannte. Erst der späte Fund einer Postkarte, in der Klimt Emilie Flöge vom „Ritter“ berichtete, klärte die Identität der „abstrakten Komposition“. Der Überlieferung nach soll der Hausherr Adolphe Stoclet als Familienoberhaupt direkt unter dem „Ritter“ seinen Platz eingenommen haben.

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  • Titel: Werkzeichnung für die Ausführung eines Mosaikfries für den Speisesaal des Palais Stoclet in Brüssel: Teil 9, Ritter
  • Ersteller: Gustav Klimt
  • Datierung: 1910–1911
  • Ort: Wien und Kammerl am Attersee
  • Suchbegriffe zum Thema: Bibliothek und Kunstblätter
  • Externer Link: MAK - Museum für angewandte Kunst, Wien
  • Maße: 197 x 89.9 cm
  • Material und Technologie: Kreide, Bleistift, Gouache, Bronze, Silber, Gold, Platin, Transparentpapier, Entwurfspapier
  • Künstler: Gustav Klimt
  • Inventarnummer: MAL 226-9

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