1791

Amending Amerika: Die Form unserer Regierung

U.S. National Archives

Auszüge aus einer Ausstellung der National Archives im Rahmen der Initiative “Amending America”.

In nur 27 von 11.000 Fällen haben die Amerikaner einen Konsens erzielt, um die Verfassung zu ändern.

Es ist schwierig, aber nicht unmöglich, eine Idee in eine Verfassungsänderung zu verwandeln. Es waren deshalb nur so wenige Änderungen erfolgreich, weil unsere Verfassung die Messlatte sehr hoch legt. Also, welche Vorschläge erhalten ausreichend Unterstützung, um tatsächlich zu einer Verfassungsänderung zu führen?

Erkunden Sie ausgewählte Geschichten darüber, wie wir versucht haben, die Form unserer Regierung zu ändern.

Die Gründerväter, die die Verfassung geschrieben haben, waren unsicher, ob sie funktionieren würde. Sie entwickelten neue Regierungsformen, die noch nie zuvor ausprobiert worden waren. Es überrascht daher nicht, dass mit der Zeit einige Mängel oder Unzulänglichkeiten deutlich wurden, die thematisiert werden mussten.

Nur zwei Amtszeiten für den Präsidenten

Theodore Roosevelt war der erste Präsident, der ernsthaft versuchte, die durch George Washington festgelegte Begrenzung der Amtszeit in Frage zu stellen. Roosevelt wurde für seinen Versuch, sich im Jahr 1912 erneut für eine Kandidatur zu bewerben, stark kritisiert. Er argumentierte, dass seine Kampagne im Jahre 1904 theoretisch seine erste richtige Kandidatur gewesen sei, da er 1901 die Präsidentschaft aufgrund der Ermordung von Präsident McKinley übernommen hatte. Roosevelt verlor die Wahl.

Als Franklin D. Roosevelt 1940 für eine präzedenzlose dritte Amtszeit kandidierte, wurde Europa von den Flammen des Zweiten Weltkriegs verschlungen und Amerika war kurz davor, in den Krieg einzutreten.

Kaum davon beunruhigt, dass man mit George Washingtons Präjudiz brechen würde, wollten viele Amerikaner, dass die qualifizierteste Person die Nation im Kriege führen würde. Nachdem Roosevelt zum vierten Mal die Wahlen gewonnen hatte, limitierte das 22. Amendment künftige Präsidentschaften auf zwei Amtsperioden.

Amtierender Präsident?

William Harrison war 1841 der erste Präsident, der im Amt verstarb. Vizepräsident John Tyler wurde vereidigt, doch der Kongress konnte sich nicht darauf einigen, ob er nun der „Präsident“ oder der „Amtierende Präsident“ sei. Die Resolution scheiterte und Tyler übernahm die vollen Pflichten des Präsidenten. Erst mit der 25. Verfassungsänderung im Jahre 1967 wurde die Präsidentennachfolge endgültig geregelt.

Politische Krise abgewendet ...

Ohne die 25. Änderung hätte die Nation 1974 eine politische Krise erlebt. Der Steuerhinterziehung beschuldigt, trat Vizepräsident Spiro Agnew 1973 zurück. Ein Jahr später trat Präsident Richard Nixon während der Watergate-Untersuchungen zurück. Beide Posten hätten frei bleiben können, aber infolge der 25. Verfassungsänderung konnte der Präsident einen Ersatz nominieren. Nixon bat House Minority Leader (Oppositionsführer) Gerald R. Ford um Empfehlungen, entschied sich aber letztendlich für Ford selbst

Stimmengleichstand

Im Jahr 1800 ergaben die Präsidentschaftswahlen mit 73 zu 73 Stimmen eine Stimmengleichheit. Das Problem konnte erst gelöst werden, als Alexander Hamilton das Repräsentantenhaus ermutigte, seinen Widersacher Thomas Jefferson – anstelle seines zukünftigen Todfeindes Aaron Burr – zu wählen. Im Jahr 1804 änderte das 12. Amendment das Wahlmännergremium, um zu gewährleisten, dass es nicht erneut zu einer Stimmengleichheit kommen würde.

Nie wieder Wahlmänner?

Wir wählen nicht wirklich den Präsidenten. Wir stimmen für einen Wahlausschuss, dessen Mitglieder dann für den Kandidaten unserer Wahl stimmen. Obwohl die ersten Bemühungen, das Wahlkollegium abzuschaffen, direkt auf das Wahldebakel von 1800 folgten, schaffte es dieser Änderungsantrag nicht durch den Kongress. Der Vorschlag aus Massachusetts nennt die populärsten Gründe für die direkte Wahl des Präsidenten.

Wahl eines Präsidenten durch Losentscheid

Wir könnten unseren Präsident dadurch wählen, dass wir eine Kugel aus einer Schüssel angeln. Dies war zumindest eine von vielen Ideen, die im Kongress vorgeschlagen wurden, um das Wahlmänner-System zu ersetzen. Das Verfahren könnte der Versuch gewesen sein, den wachsenden Rivalitäten vor Beginn des Bürgerkriegs zu begegnen.

Mitwirkende: Geschichte


Diese Online-Ausstellung wurde unter der Leitung von Lisa Royse (Direktorin des Museums) und Jim Gardner (Executive for Presidential Libraries, Legislative Archives and Museum Programs) erstellt. Die Ausstellung sowie diese Online-Ausstellung wären nicht möglich gewesen ohne die gemeinsamen Bemühungen und das Know-how vieler Mitarbeiter der National Archives.

Die Ausstellung in Washington, DC wurde unter anderem präsentiert von The National Archives Foundation, AT&T, HISTORY® und The Lawrence O'Brien Family.

Deutsche Übersetzung von Craig A. Ellefson, Bildungsabteilung/Intern Koordinator, Richard Nixon Presidential Library & Museum
Co-Curator - Christine Blackerby, Education and Public Outreach Specialist, Center for Legislative Archives
Co-Curator - Jennifer Johnson, Curator, Exhibits Division

Amending America at the National Archives

Quelle: Alle Medien
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