eine Sonderausstellung am Senckenberg Naturmuseum Frankfurt vom 30. September 2017 bis 05. August 2018

Faszination Vielfalt
Rund 40 Millionen Objekte aus 200 Jahren Forschungsgeschichte umfassen die Sammlungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung – einen Teil dieser Sammlungen zeigt Senckenberg ab 30. September 2017 im Frankfurter Naturmuseum. Auf 15 Metern Länge und 4 Metern Höhe präsentiert die neue Sonderausstellung „Faszination Vielfalt“ etwa 1000 biologische und geologische Objekte in einer riesigen Wandvitrine und lädt die Besucher ein, mehr über das „System Erde“ und die sogenannte Geobiodiversitätsforschung zu erfahren.
Uhu
Der nachtaktive Uhu ist die größte Eulenart. Tagsüber tarnen sich die Uhus mit den steil nach oben gerichteten Federohren und mit zu Schlitzen verengten Augen, da unter anderem Krähen auf den nächtlichen Räuber lautlärmend aufmerksam machen und diesen sogar angreifen.
Tiger
Tiger sind Spitzenprädatoren, die sich hauptsächlich von Huftieren ernähren. Sie zeigen Territorialverhalten und leben meist alleine. Um ihren Beutebedarf gerecht zu werden, benötigen sie oft einen großen, zusammenhängenden Lebensraum.
Blutrote Raubameise
Die blutrote Raubameise gehört zu den sklavenhaltenden Ameisenarten. Die Arbeiterinnen überfallen das Nest einer anderen Formica-Art, um deren Larven und Puppen zu rauben, die anschließend als Nahrung verwendet werden oder als Sklaven gehalten werden.
Bernstein
In diesem Bernstein sind fossile Einschlüsse (= Inklusen) von Termitenbauten und Hunderten von Termitenarbeitern. Sein Alter ist unbekannt, aber nach Literaturangaben zwischen 100 und 10.000 Jahren.
Braunbrustigel
Zur Gattung der Kleinohrigel (= Erinaceus) gehören vier verschiedene Arten – unter ihnen auch der in Deutschland heimische Braunbrustigel (Erinaceus europaeus). Allen gemeinsam ist ihre nachtaktive, einzelgängerische Lebensweise.
Okapi
Das Okapi, auch Waldgiraffe genannt, ist eine der letzten Großsäugerarten, die der Wissenschaft bekannt wurden. Die wissenschaftliche Beschreibung erfolgte erst 1901 auf der Grundlage von Schädeln und Fellstücken.
Fossile Boa (Palaeopython fischeri)
Diese ein Meter lange Schlange ist selbst unter den hervorragend erhaltenen Objekten der Grube Messel herausragend. Es handelt sich um ein Jungtier einer ausgestorbenen Boa-Art, bei dem sogar einige Schuppen erhalten geblieben sind. Kurz vor dem Tod hat sie eine Eidechse aus der Gruppe der Basilisken (Geiseltaliellus maarius) verschlungen. Diese wiederum hatte kurz zuvor ein Insekt gefressen. Alle drei sind sichtbar, können Sie sie entdecken?
Malachit
Der grüne Malachit gehört zur Mineralklasse der wasserfreien Carbonate mit fremden Anionen und entsteht durch die Verwitterung von Kupfererzen. Er wird sowohl als Schmuckstein als auch als Pigment verwendet.
Samen der Seychellenpalme
Der Samen der Seychellenpalme ist der größte aus dem Pflanzenreich. Die Seychellenpalme kommt ausschließlich auf den beiden Inseln Praslin und Curieuse auf den Seychellen vor. 2011 wurden 8282 erwachsene Individuen gezählt. Der Gefährdungsgrad der Art wird als „stark gefährdet" eingestuft.
Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
Mitwirkende: Geschichte

Fotos: Sven Traenkner (Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung)
Text: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Weitere Informationen unter:
senckenberg.de

Quelle: Alle Medien
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