2007 bis 2016

Die Elbphilharmonie entsteht

Elbphilharmonie

Von der Idee zur Wirklichkeit

Wind und Wellen, Schiffshörner und Hochbahn surren, Baulärm und Möwengeschrei - das zeichnet die Hafenmetropole Hamburg aus. Das neue Wahrzeichen Elbphilharmonie soll sich darin einfügen.
Schon zum Baustart zeigt sich, welche ingenieurtechnischen Herausforderungen der Entwurf birgt. Die Elbphilharmonie besteht aus zwei Teilen. Dem Kaispeicher, das historische Hafengebäude, welches zur Zeiten seiner Nutzung auch »Kakaoubunker« genannt wurde. Auf diesem Sockel wurde dann der große Konzertteil gebaut mit seiner einzigartigen Glasfassade. Das Gebäude muss komplett entkernt werden, nur die archaisch wirkende Backsteinfassade blieb stehen. Auf dem Kaispeicher liegt die »Plaza«, eine 360°-Aussichstsplattform, die auch außerhalb des Konzertbetriebes öffentlich zugänglich sein wird. Darüber erhebt sich der gläserne Aufbau mit dem Herz der Elbphilharmonie: dem Großen Saal.
Ein Fundament für 200.000 Tonnen Kultur
Zum Baubeginn wurde der Kaispeicher A komplett entkernt, nur die Backsteinfassaden blieben stehen. Die 1.111 Stahlbetonträger des Fundaments mussten um weitere 650 Pfähle ergänzt werden, um das 200.000 Tonnen schwere Gewicht der Elbphilharmonie zu tragen. Im Sockelgebäude entstehen die Eingangsbereiche mit Rolltreppe, Parkhaus sowie Backstage-Räume und die Kaistudios.

Die Entkernung des alten Speichers

Der Bau des Konzertsaals war eine besondere Herausforderung. Das Herz der Elbphilharmonie soll Musik unmittelbar erlebbar machen.

Musik wird zum gemeinsamen Erlebnis
Die rund um die Bühne sitzenden Zuschauer können sich fast als Mitspieler fühlen, manche sogar dem Dirigenten direkt ins Gesicht schauen und seinen Dialog mit dem Orchester beobachten. Verstärkt wird der intime Charakter des Großen Saals durch die steil aufsteigenden Ränge. Von der Bühne bis zur Deckenspitze sind es 30 Meter, in der Breite liegen die Ränge des Saals rund 40 Meter auseinander, sodass Publikum und Musiker in großer Nähe zusammenfinden. DIe besondere Wirkung des Raums erinnert an eine Mischung aus Mailänder Scala und Berliner Philharmonie.

Die Vision für das Hamburger Konzerthaus: ein Haus für Alle, welches sich in den Hafen und die Stadt einbettet. Auf dieser Grundlage sind die ersten Ideen für die Elbphilharmonie entstanden.

Bauarbeiten

Das Foyer

Die Baustelle

Das Dach

Die Anlieferung der kleinen »Tube«. Die kurze Rolltreppe wird in einem Stück angeliefert und muss über die »Plaza« an seinen Platz gebracht werden.

Die Glasfassade der Elbphilharmonie erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 16.000m². Ungefähr 2.200 Glasscheiben wurden dafür verbaut.

2014 wird das letzte Fensterelement eingesetzt. Damit ist die komplette Fassade geschlossen und die Innenausbauten können beginnen.

Der Klangreflektor

Eine Orgel zum Anfassen
Auch die Orgel im großen Konzertsaal löst die Idee der Elbphilharmonie als »Haus für alle« ein: Sie schwebt nicht irgendwo hoch oben und unerreichbar, sondern ist in die Sitzreihen über drei Etagen des Saals hinein gebaut.

Der Einbau der Orgel

Elbphilharmonie Hamburg
Mitwirkende: Geschichte

Photos: Oliver Heissner; Maxim Schulz; Gilda Fernandez-Wiencken

Videos: Hochtief VICon; Hamburg Marketing GmbH; neutral London; Hamburg Musik gGmbH

Quelle: Alle Medien
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