Impressionen aus den Ausstellungen in der Katharinenhalle des MEERESMUSEUMs in Stralsund

Vorstellung des Museums durch seinen Direktor Dr. Harald Benke

Polare Regionen
Die Tiere und ihre speziellen Anpassungen an ein Leben im Eis bilden einen Schwerpunkt in der Ausstellung MENSCH UND MEER.

Die Eltern erkennen ihren Nachwuchs an deren Lautäußerungen.

Walross-Dermoplastik, die der berühmte Tierpräparator Hermann H. Ter Meer schuf

Tropische Korallenriffe
Korallenriffe zählen nicht nur zu den schönsten und interessantesten Lebensräumen der Meere, sie weisen auch einen ungewöhnlich hohen Artenreichtum auf. Das verdeutlicht der naturgetreu aufgebaute, neun Meter hohe Ausschnitt aus einem solchem Riff.
Tiefsee
Die Tiefsee ist der größte Lebensraum auf unserem Planeten. Als Tiefsee bezeichnet man die lichtlosen Tiefen der Meere ab 1 000 Metern. Sie ist für uns Menschen fast unbekannt, da ihre Erforschung mit immensem technischem Aufwand verbunden ist.

Wörtlich übersetzt lautet sein lateinischer Name „Vampir-Tintenfisch aus der Hölle“. Spannt er die Häute zwischen seinen acht Armen auf, geben sie ihm das Aussehen eines Vampirs. Feinde verwirrt er mit kurzzeitig ausgesandten Lichtsignalen oder Wolken aus „leuchtender Tinte“.

Seine Fangzähne sind so groß, dass er sein Maul kaum schließen kann. Leuchtorgane entlang seines Köpers senden pulsierende Lichtsignale aus.

Wale & Delfine
Schwerpunkt im Chor der Katharinenhalle bilden Exponate von Walen und Delfinen. Im Mittelpunkt Hauptstück der Ausstellung bildet ein 15 Meter langes, ca. 1000 Kilogramm schweres Skelett eines jungen Finnwales, der im Jahr 1825 an der Westküste Rügens strandete.

Schädel eines Schwerwals, der 1851 bei Mukran auf Rügen strandete.

Schädel des 15 Meter langen Finnwales, der im Chor der Katharinenhalle hängt.

Die Luftröhre des Finnwales wird neben anderen Trockenpräparaten in einer Vitrine gezeigt.

Meeresschildkröten
Das MEERESMUSEUM legte seit dem Fund einer Lederschildkröte bei Stralsund im Jahre 1965 ein besonderes Augenmerk auf diese urtümliche Gruppe von Reptilien.

Originalgetreu präparierte Lederschildkröte in der Ausstellung MENSCH UND MEER in der Katharinenhalle.

Die Weibchen legen 50–100 Eier in eine Kuhle am Strand. Nach 55 Tagen schlüpfen die Jungtiere und suchen sofort das Wasser auf.

Krabben und Krebse
Krebse sind die häufigsten Tiere in den Ozeanen. Sie bevölkern dort alle Lebensräume. Es gibt viele interessant aussehende Großformen, doch Dreiviertel aller 35 000 Arten gehören zu jenen schwebenden Kleinformen, welche die Hauptmasse des Zooplanktons bilden. Davon leben die meisten Fische und sogar die gewaltigen Bartenwale. Von den größten Zehnfußkrebsen gibt es 8 300 Arten – dazu gehören Garnelen, Krabben, Langusten und Hummer.

Junge Entenmuscheln mit ausgefahrenem Filtrierapparat (Cirren). Sie gehören zur Gruppen der Rankenfußkrebse.

Die Strandkrabbe passt locker in eine Kinderhand und ist dennoch ein Riese gegenüber der Mehrheit der Krebsarten.

Meereskunde & Fischerei
Deutsches Meeresmuseum, Stiftung Deutsches Meeresmuseum
Mitwirkende: Geschichte

Deutsches Meeresmuseum, Stiftung Deutsches Meeresmuseum

Quelle: Alle Medien
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