Residenzgalerie Salzburg ITALIENISCHER BAROCK

DomQuartier Salzburg | Residenzgalerie Salzburg

Italienischer Barock
Um 1600 wird die malerische Entwicklung Italiens durch die realistische Helldunkelmalerei Caravaggios und dem Akademismus der Caracci-Familie, mit ihrem Streben nach Schönheit und Ausgewogenheit, bestimmt. Nahezu alle bedeutenden italienischen und ausländischen Künstler halten sich im 17. und 18. Jh. zu Studienzwecken in Rom auf. Weitere Zentren sind Neapel, Genua, Bologna und Venedig.

Umringt von ihren Dienerinnen gibt sich die entblöste Bathseba der Schönheitspflege hin.

König David ist auf den Balkon getreten und erblickt die junge Frau. Von ihrer Schönheit geblendet entbrennt er in Liebe zu ihr.

Lebhaft ist das Spiel von Licht und Schatten und schwungvoll bewegt die Figuren. Die Stoffe werden dekorativ drapiert.

In der Komposition öffnet sich eine weiträumige Architekturlandschaft und lässt so die Szene in einer bühnenhaften Kulisse erscheinen.

Als letzter großer Barockmaler Neapels und Wegbereiter des neapolitanischen Rokoko lässt Solimena seine theatralisch-dekorative Malweise in diesem Bild erkennen.

Auf einer Pilgerreise ins Heilige Land entdeckt Helena, Mutter Kaiser Konstantins I., das Kreuz an dem Christus verstorben ist. Mit verklärtem Blick legt sie ihre Hand auf das Kreuz.

Mit Hilfe des aufgefundenen Kreuzes wird ein bereits verstorbener Mann zum Leben erweckt. Noch mit dem weißen Leichentuch bedeckt kniet er vor dem Kreuz und erhebt die Hände zum Gebet.

In der Himmelszone präsentieren Engel die arma Christi, die Leidenswerkzeuge - Lanze, Kreuznägel und Dornenkrone.

In der Dunkelheit der unteren Bildhälfte erkennt man verschiedene Gestalten. Es sind Soldaten, die neben dem Sarg Christi Wache halten. Einige von ihnen schlafen tief und fest ...

... doch einige sind von etwas aufgeschreckt worden! Die starken Lichtreflexionen auf den Rüstungen weisen auf den Grund hin.

Die Quelle des Lichts in der Dunkelheit ist Christus. Kraftvoll strebt dieser mit ausgebreiteten Armen gegen den Himmel. Das Licht bricht die wirbelnden Wolkenmassen auf und umhüllt den Körper.

Meisterwerke. Residenzgalerie Salzburg
Quelle: Alle Medien
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