1930 bis 1940

Berliner Modefotografie in den 1930er Jahren

Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin

Entdecken Sie die Bildwelten der Modefotografie der Dreißiger Jahre durch die Sammlung der Kunstbibliothek

Die Kunstbibliothek Berlin
Die Kunstbibliothek ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung mit einer der weltweit größten Museumsbibliotheken. Hinzu kommen bedeutende Sammlungen zur Geschichte der Architektur, der Fotografie, des Grafikdesign und der Mode, sowie zur Buch- und Medienkunst. Die Bibliothek und die Museumssammlungen repräsentieren gemeinsam das ganze Quellenspektrum der kunst- und kulturwissenschaftlichen Forschung.

Sammlung Modebild – Die Lipperheidesche Kostümbibliothek

Die Sammlung Modebild – Lipperheidesche Kostümbibliothek ist die weltgrößte Bibliothek und grafische Sammlung zur Kulturgeschichte der Kleidung. Ihr Ursprung liegt in der privaten „Sammlung für Kostümwissenschaft“ des Berliner Verleger-Ehepaares Franz und Frieda Lipperheide, das die Bestände 1899 als großzügige Stiftung den Königlichen Museen zu Berlin übergab. Die Sammlung umfasst derzeit rund 40.000 Bücher und Zeitschriftenbände vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Gemälde, Handschriften und etwa 100.000 grafische Einzelblätter (Zeichnungen, Druckgrafik und Fotografie) zu Mode, Tanz und Theater, Sport und Spiel, Festlichkeiten und Zeremoniell, Tafelkultur, Reisen und Karikatur.

Modefotografie in Berlin in den Dreißiger Jahren
Berlin entwickelte sich in der Weimarer Republik zum wichtigsten deutschen Zentrum des Pressemarkts, gleichzeitig verfügte die Stadt über eine florierende Modeproduktion für den internationalen Markt. Beide Wirtschaftssektoren bedienten sich in zunehmenden Umfang der Fotografie, so dass sich die professionelle Modefotografie Ende der 1920er Jahre zu einem bedeutenden Spezialgebiet entwickeln konnte. In der Kunstbibliothek sind für die Dreißiger Jahre mehr als 2.000 Originalabzüge erhalten, die zumeist in Berliner Modejournalen Verwendung finden sollten. Die größte Gruppe an Fotografien stammt aus Berlin.

Frau in Ensemble von Jersey Club
Peter Weller, 1936

Exemplarische Bildschöpfungen von ausgewählten Fotografinnen und Fotografen, die in Berlin lebten und arbeiteten, zeigen die unterschiedlichen Bildsprachen und Entwicklungsstränge der kommerziellen Modefotografie, die sich trotz aller staatlicher Lenkung durch den einsetzenden Nationalsozialismus meist an internationalen Leitbildern zu orientieren versuchte.

Mode in Berlin als Wirtschaftsfaktor
Berlin und Mode waren für rund 100 Jahre untrennbar verbunden, Fertigung und Handel mit Kleidung war einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der aufstrebenden Großstadt. Die Besonderheit des hier gepflegten „Verlagssystems“ – Fertigung und Verkauf fanden getrennt statt – ermöglichte konkurrenzlos niedrige Preise für qualitativ gute Kleidung, deren Stil und Entwürfe deutlich an der Pariser Mode orientiert waren.

Warenhaus Tietz an der Leipziger Straße
um 1900

Die Berliner Konfektion wies, gemessen an anderen Wirtschaftssektoren, einen relativ hohen Anteil jüdischer Unternehmer auf: 1930 waren von insgesamt 1.580 Betrieben (Fabrikation und Großhandel) zwischen 42 und 70 % in jüdischem Besitz. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten setzte 1933 die systematische Zerstörung dieses eng verwobenen Produktions- und Vertriebsnetzes der Berliner Konfektion ein; anti-französische und anti-jüdische Hetzpropaganda wurde mit entsprechenden Gesetzen legitimiert.

Sportmode des Modehauses „Loewenthal und Levy“
1922

Der „Reichsverband der deutschen Bekleidungsindustrie“ und die ADEFA (Arbeitsgemeinschaft deutsch-arischer Fabrikanten der Bekleidungsindustrie e. V. Berlin) hatten die „Gleichschaltung“ der Bekleidungsindustrie zu betreiben. Bis 1938 waren sämtliche jüdische Betriebe „arisiert“ oder aufgelöst, wodurch es zum vollständigen Niedergang der Berliner Konfektion mit entsprechenden finanziellen Einbußen im Exporthandel kam.

Jackenkleid aus Wollstoff, Bluse und Schal aus Seide
Modell des Deutschen Mode-Instituts, 1934

Gleichzeitig gründete man mit dem „Deutschen Modeamt“ (1933), dem „Deutschen Mode-Institut“ und dem „Deutschen Mode Dienst“ (um 1935) mehrere zentrale Stellen zur Modelenkung, die das entstandene Vakuum füllen sollten. Die Erfolge dieser Institutionen waren, gemessen an der wirtschaftlichen und künstlerischen Position der Berliner Mode vor 1933, marginal.

Chiffonkleid mit Rüschen, Jacke aus Lacksatin
Modell des Deutschen Mode-Instituts, 1934

Von diesen offiziellen Stellen wurde nun „deutsche“ Mode gefordert, ohne eindeutig zu definieren, was darunter stilistisch gemeint sein. Es sollten nur deutsche Materialien nach eigenen Entwürfen verarbeitet werden, eine Forderung, die völlig an der Realität der international agierenden Modebranche vorbeiging.

Frau in Mantel
Peter Weller, 1936

In der Summe erwies sich die Modelenkung der Nationalsozialisten als durchaus disparat, sie wechselte zwischen nationalen und internationalen Tendenzen. Nach 1938 zeigten die Journale mehrere Moderichtungen gleichzeitig: Die Tagesmode wurde deutlich biederer und übernahm häufig Elemente der Volkstracht. Mantel- und Kleiderschnitte waren jetzt von Uniformen beeinflusst, starke Schulterpolsterungen, breite Gürtel und kürzere Rocklängen ergaben eine strenge Silhouette.

Interpreten der Schönheit – Madame Schiaparelli
„Die Dame“, 1937

In allen Modezeitschriften und bei gesellschaftlichen Anlässen der hohen Politik wurde dagegen weiterhin der eleganten, modischen Dame gehuldigt und somit ein internationales Schönheitsideal zugelassen, das für die breite Masse der Bevölkerung aller Propaganda zum Trotz vorbildhaft blieb.

Der Modeschöpfer Mainbocher und sein Modell
„Die Dame“, 1938

Die für beinahe alle unerschwingliche Abendmode wurde immer glamouröser. Mit Kriegsbeginn 1939 verschärften sich die Gegensätze zwischen den Modebildern und der gelebten Realität zunehmend. Pariser Mode war nur mehr für die „Elite“ bezahlbar und wurde aus politischen Gründen aus den Modejournalen verbannt.

Modefotografie in Berlin
Um 1930 hatten sich in Berlin rund zwei Dutzend Fotografen und Fotografinnen auf Modeaufnahmen spezialisiert. An Abnehmern war offensichtlich kein Mangel, allein in Berlin erschienen 1931 80 Tageszeitungen, rund 50 Wochenzeitungen und mehr als 40 Mode- und Frauenzeitschriften. Dazu kamen Bildagenturen, Redaktionsbüros auswärtiger Pressehäuser und Kunden im Ausland.

Frau in Mantel von Hermann Gerson
Ernst Schneider, 1932

Eine deutliche Änderung der Arbeitsbedingungen für Pressefotografen entstand nach 1933 durch die Gesetze der Nationalsozialisten, die eine Pflichtmitgliedschaft in der Reichskulturkammer – jüdische Fotografen blieben ausgeschlossen – vorschrieben. Politische Instrumentalisierung sowie staatliche Zensur waren die Folge.

Frau mit Kette und Ohrschmuck
Yva, 1930

Die Modefotografie blieb in den ersten Jahren nach 1933 noch relativ unberührt von restriktiven Bestimmungen. Die einflussreichen Zeitschriften veröffentlichten zunächst weiterhin französische Fotografien und auch Bilder jüdischer Fotografen aus Berlin erschienen mit den korrekten Namensnennungen. Spätestens 1938 sind jedoch einige bedeutende Modefotografen nicht mehr in Berlin präsent, wie die Fotografin Yva, die ihr Atelier bereits 1936 an ihre Freundin Charlotte Weidler übergab und 1938 Berufsverbot erhielt.

Stilistik und Bildwelten der Modefotografie
Die Fotografie der Dreißiger Jahre entstand in einer spannungsreichen Umbruchszeit, in der die künstlerischen Bildideen des Surrealismus, der Neuen Sachlichkeit wie des Neuen Sehens in der kommerziellen Fotografie Eingang fanden.

Frau in Kleid mit Hut
Imre von Santho, 1936

In moderater Ausprägung und mit zeitlicher Verzögerung übernahm auch die deutsche Modefotografie formgestalterische Neuerungen der Avantgarde. „Gleichschaltung“ und Zensur durch die Nationalsozialisten schränkten die Entwicklung individueller künstlerischer Stilrichtungen jedoch drastisch ein.

Frau in Ensemble von Hermann Gerson
Studio Becker & Maass, 1938

Mode und Fotografie inszenieren gemeinsam ein raffiniertes Spiel zwischen konstruierter Realität und künstlicher Bilderwelt voll unerfüllter, meist unerfüllbarer Träume. Eine Modefotografie ist immer mehr als die Abbildung eines Kleidungsstückes.

Jabot
Imre von Santho, 1939

Modefotografie will mittels einer Bildidee und deren Inszenierung zwar primär werbeaktiv wirken, zugleich aber evoziert sie durch modellhafte Stimmungen Illusionen und trägt somit selber zum Modestil bei.

Die Schauspielerin Maly Delschaft mit Hut von Gurau-Friedrichs
Studio Marion (Anny Fuchs), 1932

Zur Realisierung der Bildideen bediente sich die Modefotografie seit ihren Anfängen bestimmter Themen, die weitgehend bis heute gültig sind. Sehr beliebt waren Bilder in der Tradition der Porträt- und Starfotografie. Wie beispielsweise an den Hutaufnahmen aus dem Studio Marion deutlich wird.

Die Schauspielerin Maly Delschaft mit Hut
Studio Marion (Anny Fuchs), 1931

Nahaufnahme und Blickkontakt erlauben eine intime Kommunikation des Betrachters mit der Schauspielerin Maly Delschaft. Die atmosphärische Lichtführung, die an den Stil Adolphe de Meyers erinnert, verweist auf die Bildgestaltungen der Glamourfotografie, die der dargestellten Person eine Aura der Unnahbarkeit verleiht.

Frau in Jacke von Bernath
Peter Weller, 1936

In den Zwanziger Jahren etablierten sich weitere Bildthemen der Modefotografie, die auch für das folgende Jahrzehnt prägend blieben.

Frau in Skianzug
Studio Becker & Maass, 1937

Man zeigte nun die Frauen häufig in Situationen des häuslichen oder gesellschaftlichen Lebens, in der Natur oder beim Sport, manchmal auch im Berufsleben oder auf Reisen.

Frau in Kleid von Paula Behmer
Imre von Santho, 1936

Zu erwähnen ist, dass alle Fotografien gestellte Aufnahmen sind, bei denen der detailgenauen Konstruktion einer „pseudorealen“ Studio- oder Freiluft-Inszenierung große Aufmerksamkeit beigemessen wurde.

Frau in Hausensemble von W. & G. Neumann
Yva, 1930

In den Dreißiger Jahren arbeiteten viele deutsche Fotografen weiterhin am liebsten im eigenen Atelier. Sie schufen eher neutrale, abstrakte Studiosituationen, die mit wenigen Requisiten strukturiert sind.

Frau in Tageskleid
Studio Becker & Maass, 1938

Eine Stuhllehne, eine gestaltete Rückwand, Pflanzen, Podeste, oder halbhohe Wände definieren den Bildraum und ermöglichen den Fotomodellen unterschiedliche Posen und Körperstellungen.

Zwei Frauen in Strandkleidern am Bootssteg
Peter Weller, 1936

Einige jüngere Fotografen wandten sich dezidiert der Freiluftfotografie im Berliner Stadtraum zu.

Frau in Ensemble von Jersey Club und Kind in Ensemble von Mignon
Peter Weller, 1936

Durch den Gebrauch neuer kleiner Fotoapparate und lichtstarker Objektive konnten sie lebensnahe Situationen für Aufnahmen von Reise- und Straßenkleidung auswählen.

Frau in Wollmantel vor dem Reichssportfeld
Peter Weller, 1936

Als Bildgrund war ab 1936 das neue Olympiagebäude sehr beliebt.

Karin Stilke in Strandkleidung
Imre von Santho, 1937

Der internationalen Entwicklung entspricht das ab 1935 häufig eingesetzte Gestaltungselement des tiefen Horizonts in Verbindung mit der sogenannten Froschperspektive, einem stark untersichtigen Aufnahme-Standpunkt: Das Modell erscheint so gegenüber dem Betrachter erhöht, die Körperproportionen wirken ins Monumentale übersteigert.

Frau in Mantel
Rolf-Werner Nehrdich, 1940

Eine ähnliche Wirkung erzielten die ab der Mitte der Dreißiger Jahre sowohl international wie auch in Deutschland häufig verwendeten neoklassizistischen Bildelemente für Aufnahmen mit drapierter Abendkleidung oder schmal geschnittener Tagesgarderobe.

Frau in Abendkleid
Studio Becker & Maass, 1938

Beliebt waren vor allem Kompositionen mit angeschnittenen Säulen im Hintergrund oder als seitliche Bildbegrenzung. Sie suggerieren Größe, geben dem Modell optischen Halt und schaffen heroisierende Distanz.

Frau mit weißem Hut von Gurau-Friedrichs
Imre von Santho, 1936

Zu den innovativsten Berliner Modefotografen zählt zweifelsohne Imre von Santho, dessen Werk erst um die Jahrtausendwende wiederentdeckt wurde. Seine Kompositionen sind graphisch perfekt durchgestaltet und zeichnen sich durch ideenreiche Arrangements aus: Der Toque-Hut wirkt im Gegenlicht vor dem durchlichteten Hintergrund besonders leicht.

Frau in Abendkleid von Schulze-Bibernell
Imre von Santho, 1936

Das Goldlamé-Abendkleid mit Schleppe von Schulze-Bibernell scheint durch den surreal anmutenden, gewölkten Spiegel aus einer anderen Welt zu stammen.

Frau in Jacke von Jerlaine
Imre von Santho, 1938

Eine gestreifte Jersey-Jacke nimmt er beispielsweise in starker Untersicht vor einer kantig geschnittenen Balustrade auf.

Frau in Kleid von Charlotte Walther
Peter Weller, 1937

Andere Fotografen stellen den Aspekt „Menschenbild“ in den Vordergrund. Peter Weller und Rolf-Werner Nehrdich zeigen ihre jugendlichen Fotomodelle als vitale Menschen mit natürlichen Emotionen, wie Freude, Stolz oder Nachdenklichkeit.

Frau in Ensemble von Schury
Rolf-Werner Nehrdich, 1940

Die Fotografen sprechen den Betrachter sehr direkt an und lassen ihn an der Bildstimmung teilhaben.

Frau in Ensemble von Block & Simon
Studio Becker & Maass, 1935

Ganz anders sind die Frauentypen des Studios Becker & Maass erfasst. Für heutige Augen wirken sie bieder und zeigen wenig Persönlichkeit. Sie posieren in tadellos professioneller Haltung, aber ihr Blick ist ohne Leben und geht zumeist am Betrachter vorbei.

Frau in Jacke und Knickerbockerhose von Skihütte
Studio Becker & Maass, 1935

In einigen dieser Aufnahmen meint man, eine Nähe zum volkstümelnden Frauenideal der Nationalsozialisten zu verspüren.

Frau in Kleid und Cape von M. Gerstel
Imre von Santho, 1937

Die Bilder der Ausstellung zeigen, dass die Vielfalt der Bildsprachen in der Berliner Modefotografie auch nach 1933 erhalten blieb. Der von offizieller Seite propagierte „deutsche Stil“ konnte sich nur langsam in Mode- und Frauenzeitschriften durchsetzen.

Zwei Frauen in Mänteln
Yva, 1933

Sucht man dennoch einen „nationalen“ Stil in der deutschen Fotografie der Dreißiger Jahre, so lässt sich am ehesten die ausgeklügelte Lichtinszenierung der Studioaufnahmen als verbindendes Stilmittel benennen. Insbesondere Lilli Niebuhr und Yva setzten differenzierte technische Möglichkeiten ein, um ihre Bilder mit Licht zu strukturieren.

So betonen zum Beispiel scharf gesetzte Seitenlichter die Konturen der Kleider.

Frau in Badeanzug "Capri" von Vollmoeller-A.G.
Yva, 1934

Die Schatten durchleuchteter Gitterroste beleben den Hintergrund.

Frau in Leinenmantel von Jähnig
Yva, 1937

Expressive Schlagschatten wiederholen die Silhouette und schaffen zugleich zusätzliche Raumtiefe.

Hilde Wolff in Mantel von Max Weissler und mit Hut von Benno Leeser
Studio Becker & Maass, 1932

Die neusachliche Modefotografie der Zwanziger Jahre wird in diesen Bildern perfektioniert und weiterentwickelt; textile Oberflächen der Kleidung werden lebendig, Bildausschnitte führen die Fotomodelle nahe an den Betrachter heran und lassen ihn unmittelbar am Bildgeschehen teilhaben. Wenn diese Zeichensetzungen noch heute verstanden werden, kann zurecht von künstlerischer Modefotografie gesprochen werden.

Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Mitwirkende: Geschichte

Text: Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Adelheid Rasche in: Die Modefotografie in Berlin in den Dreissiger Jahren, Silvana Editoriale, Mailand 2001

Konzept: Adelheid Rasche

Redaktion / Umsetzung: Merle Walter

© Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz www.smb.museum

Quelle: Alle Medien
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