Dauerausstellung "Evolution in Aktion"

Museum für Naturkunde Berlin

Im Juli 2007 wurde die neue Dauerausstellung "Evolution in Aktion" eröffnet und wurde seitdem von 500.000 Besuchern jährlich gesehen. Die neue Ausstellung präsentiert die Aspekte der aktuellen Forschung des Museums mit dem Hauptthema "Die Entwicklung der Erde und des Lebens".

Welt der Dinosaurier
Die Haupthalle des Museums ist der Ausgangspunkt, die Besucher mit auf eine Reise in die Welt vor 150 Millionen Jahren zu nehmen. Sie zeigt die Welt des oberen Juras an Land, im Wasser und in der Luft und zeigt damit die Vielfalt des Lebens einer ganzen geologischen Epoche.

Eines der spektakulärsten Objekte ist das originale Exemplar vom Urvogel Archaeopteryx lithographica – wahrscheinlich das berühmteste Fossil der Welt.

Es wird oft als "Missing Link" für Darwins Evolutionstheorie bezeichnet, weil es Merkmale von Reptilien (hier: Zähne und Fingerklauen) und Vögeln (Flugfedern und Gabelbein) zeigt.

(Siehe auch die separate Online-Ausstellung Archaeopteryx lithographica – das Berliner Exemplar des Urvogels)

Ein besonderer Blickfang ist das größte montierte Dinosaurierskelett der Welt, Brachiosarus brancai (neu: Giraffatitan). Mit einer Höhe von 13,27 m wurde es in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommen.

(Siehe auch die Virtual-Reality-Geschichte über Brachiosaurus / Giraffatitan)

System Erde

Stromatolithen, ähnlich diesem Exemplar aus Wernigerode in Deutschland, existieren seit rund 3,5 Milliarden und sind Zeugnis für die frühe Sauerstofferzeugung.

Ausstellung eines Przewalski-Pferds und des ersten bekannten Pferdes. Die Evolution des Pferdes ist eng verbunden mit klimatischen Veränderungen und der Evolution der Gräser (siehe auch "Pferde, Gräser und Klima").

Gebirge entstehen durch die Kollision tektonischer Platten. Die Kruste der Erde wölbt und faltet sich über Millionen von Jahren auf und große Felsmassen werden dabei übereinander gestapelt.

Veränderungen finden nicht nur im langsamem Prozess der Evolution statt. Plötzliche Einflüsse, wie der Einschlag des Chicxulub Asteroiden vor Million Jahres können zu Aussterbewellen führen. Die Dinosaurier waren die wohl bekanntestens Opfer eines solchen Massenaussterbens.

Evolution in Aktion
Die Ausstellung Evolution in Aktion zeigt ausgewählte evolutionäre Mechanismen, die Aussehen, Verhalten und Vielfalt von Tieren und Pflanzen erklären.

Um die Evolution zu untersuchen ist ein umfassendes Wissen über Arten erforderlich. 1,8 Millionen Arten sind derzeit beschrieben - Ein kleiner Bruchteil dessen, was aktuell auf der Erde lebt und lebte.

Ist der prächtige Pfauenschwanz ein Widerspruch zu Darwins Idee der natürlichen Selektion?

Das Quagga, Equus quagga quagga, ist eine ausgestorbene Unterart des Steppenzebra, Equus quagga.

Ist die schwarz-weiße Streifung wirklich eine effektive Tarnung? Ja, aber sie schützt in erster Linie nicht vor großen Raubtieren, sondern vor kleinen Krankheitsüberträgern: Den Tsetsefliegen (siehe auch "Die Streifen des Zebras").

Die Nasssammlung

Der Ostflügel des Museums war eine der letzten Ruinen des 2. Weltkrieges in Berlin. Diese Lücke wurde im Jahr 2010 geschlossen. Heute ist dieser Flügel eine der modernsten Sammlungseinrichtungen weltweit.

Die Kombination aus originalen Fragmenten und modernen Betonplatten zeigen, wo eine Bombe einst eine große Lücke hinterlassen hat, wurde mit einer Reihe von renommierten Architekturpreisen ausgezeichnet.

Im Inneren des Ostflügels befinden sich mehr als eine Millionen in Alkohol gelagerte zoologischer Sammlungsobjekte bei optimalen klimatischen Bedingungen.

Ein besonderer Blick in unsere Forschungssammlung: Besucher können einen Blick in unsere Fisch- und Reptiliensammlung werfen.

Die obere Etage zeigt Teile unserer Reptiliensammlung, hier überwiegend Schlangen.

Die untere Etage ist die "Heimat" der Fischsammlung und einiger sehr großer Gläser, die zu schwer für die oberen Regalfächer sind.

Mitwirkende: Geschichte

Alle Fotos im Museum für Naturkunde Berlin
Fotografie: Hwa Ja Götz, Carola Radke, Antje Dittmann (Museum für Naturkunde Berlin)

Ausstellungskonzept und Design: Dr. Ferdinand Damaschun, Uwe Moldrzyk, Benedikt Esch (Museum für Naturkunde Berlin), ART+COM AG

© www.naturkundemuseum.berlin

Quelle: Alle Medien
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