1842 bis 2018

Wiener Philharmoniker

Deutsche Grammophon

Ein hervorragendes Orchester und seine Verbindung zu DG

Respekt vor der Tradition
Vor 176 Jahren, am 28. März 1842, hob Otto Nicolai den Stab für das erste Konzert eines neuen Ensembles, das zu einem der großen internationalen Orchester werden sollte. Mit ihrem unverwechselbaren Klang waren die Wiener Philharmoniker immer ein Garant für die große deutsch-österreichische Orchestertradition.

Frühstes Foto der Wiener Philharmoniker (Wien, 1864)

Eine besondere Beziehung
Das enge Verhältnis der Wiener Philharmoniker mit Richard Strauss war von großer Bedeutung und gehört zu den vielen Höhepunkten in der ereignisreichen Geschichte des Orchesters.
Der Beginn einer langen, fruchtbaren Partnerschaft
Die Geschichte einer der umfassendsten Sammlungen von Aufnahmen klassischer Musik begann schon in den 1920er-Jahren, als die Wiener Philharmoniker ihren ersten langfristigen Schallplattenvertrag unterzeichneten.
Dunkle Tage
1938 traf die politische Realität die Wiener Philharmoniker auf brutale Weise. Nach dem »Anschluss« entließen die Nationalsozialisten alle jüdischen Künstler, die an der Wiener Staatsoper tätig waren, und lösten den Verein Wiener Philharmoniker auf. Auf Intervention von u.a. Wilhelm Furtwängler wurden der Auflösungsbescheid und die Entlassung der »Halbjuden« und »Versippten« aus dem Staatsopernorchester, aus dem sich die Spieler der Philharmoniker rekrutierten, bis auf zwei Fälle zurückgenommen. Trotzdem starben fünf Orchestermitglieder in Konzentrationslagern, und zwei weitere kamen in Wien in der Folge von Verfolgung und versuchter Deportation ums Leben.
Die Entwicklung nach dem Krieg
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte das Orchester die 1933 begonnene Politik fort, mit allen angesehenen Dirigenten zusammenzuarbeiten. Besonderes Gewicht in der Nachkriegsgeschichte des Orchesters hatte die künstlerische Zusammenarbeit mit seinen beiden Ehrendirigenten Karl Böhm und Herbert von Karajan sowie seinem Ehrenmitglied Leonard Bernstein.

Herbert von Karajan nahm Dvořáks Symphonie »Aus der Neuen Welt« im Laufe seiner langen Karriere nicht weniger als fünfmal auf. Die letzte dieser Aufnahmen machte er im Rahmen seines letzten Vertrags mit den Wiener Philharmonikern im Februar 1985.

HERBERT VON KARAJAN, VIENNA PHILHARMONIC (1985): ANTONÍN DVORÁK SYMPHONY NO. 9 in E minor “From the New World” 1. Adagio – Allegro molto

Leonard Bernstein, der 1966 seine erste Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern machte, spielte in den 1980er-Jahren sämtliche Symphonien und Konzerte von Brahms mit dem Orchester ein.

LEONARD BERNSTEIN, GIDON KREMER (violin), VIENNA PHILHARMONIC (1983): JOHANNES BRAHMS - VIOLIN CONCERTO in D major 3. Allegro giocoso, ma non troppo vivace

Claudio Abbado machte 1973 seine erste Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern. Mit Nathan Milstein als Solist spielte er Mendelssohns meisterliches Violinkonzert in e-Moll im Musikverein ein.

CLAUDIO ABBADO, NATHAN MILSTEIN (violin), VIENNA PHILHARMONIC (1973): FELIX MENDELSSOHN VIOLIN CONCERTO in E minor 2. Andante

Zwischen 1972 und 1979 nahm Karl Böhm sämtliche Bläserkonzerte von Mozart mit den Wiener Philharmonikern auf. Auf Wunsch des Dirigenten wurden alle Solopartien von Mitgliedern des Orchesters gespielt.

KARL BÖHM, ALFRED PRINZ (clarinet), VIENNA PHILHARMONIC (1974): WOLFGANG AMADEUS MOZART CLARINET CONCERTO in A major, K. 622 2. Adagio

Die Geigerin Anne-Sophie Mutter hat bisher drei Alben mit den Wiener Philharmonikern aufgenommen – zwei mit Herbert von Karajan und eines mit James Levine. Alle Alben waren ein großer künstlerischer wie auch kommerzieller Erfolg. Diese Aufnahme von Sarasates »Zigeunerweisen« entstand im November 1992 im Wiener Musikverein.

ANNE-SOPHIE MUTTER, VIENNA PHILHARMONIC: PABLO DE SARASATE ZIGEUNERWEISEN

Die Neujahrskonzerte sind ein ausgesprochener Höhepunkt in der Partnerschaft zwischen den Wiener Philharmonikern und Deutsche Grammophon.

Mitwirkende: Geschichte

Text by: Dr. Ewald Markl
Dr. Clemens Hellsberg
Translation: Bettina Wohlert

Quelle: Alle Medien
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