Deutsche Grammophons Covergestaltung

Deutsche Grammophon

Ein kleiner Überblick über DGs Artwork

Rimski-Korsakow: Scheherazade
Tschaikowsky: Capriccio italien; Ouvertüre"1812"
Berliner Philharmoniker/Herbert von Karajan
(1974)

Die sorgfältige Gestaltung und Illustration der Cover war schon immer wichtiger Bestandteil der Politik der Deutschen Grammophon. Pali Meller Marcovicz, der große Orchestrator dieser Politik, erkannte die Symbolträchtigkeit des Platten- oder CD-Covers als Fortsetzung technischer Perfektion und musikalischer Qualität.

Albinoni: Adagio
Pachelbel: Kanon
Bach: Air
Vivaldi: La Notte
Mozart: Serenata notturna
Gluck: Reigen seliger Geister
Berliner Philharmoniker/Herbert von Karajan
(1984)

Der von Pali Meller Marcovicz und seinem Team verfolgte Neoklassizismus beruhte auf den Werten von Seriosität, Zurückhaltung, Proportionierung und Strenge. Nicht von ungefähr fand diese Ästhetik einen besonderen Widerhall in Herbert von Karajans Ideal der Orchesterleitung. Die so gestalteten Cover illustrierten eindrucksvoll die Herausgehobenheit des Künstlers durch seinen mystifizierten Ernst.

Berlin Philharmonic, Herbert von Karajan, Frank Maus: Johann Pachelbel - Canon And Gigue In D Major, P 37 (Arr. For Orchestra By Max Seiffert )

Ravel: Tzigane; Shéhérazade
Margaret Price (Sopran)
Salvatore Accardo (Violine)
London Symphony Orchestra/Claudio Abbado
(1989)

Bartók: Der holzgeschnitzte Prinz; Cantata Profana
John Aler (Tenor), John Tomlinson (Bariton)
Chicago Symphony Chorus
Chicago Symphony Orchestra/Pierre Boulez
(1992)

Mozart: Die Zauberflöte
Dietrich Fischer-Dieskau (Papageno)
RIAS-Kammerchor
Berliner Philharmoniker/Karl Böhm
(1964)

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Größe der Kartusche drastisch reduziert und ihre Platzierung nicht mehr von einem unveränderlichen Aufbau bestimmt, sondern allein von der graphischen Beziehung zur gesamten Bildfläche des Covers. Informationen zum Programm finden sich nicht länger auf der Kartusche, sondern sind direkt ins Photo integriert.

Kagel: Exotica
(1972)

Non European Instrumentalists, Mauricio Kagel: Mauricio Kagel - Exotica

Schönberg: Verklärte Nacht; Pelleas und Melisande
Berliner Philharmoniker/Herbert von Karajan
(1974)

Schoenberg: Pelléas und Mélisande, Op.5 - 2. Heftig

Mahler: Symphonie Nr. 5
Chicago Symphony Orchestra/Claudio Abbado
(1981)

Martha Argerich & Claudio Abbado
Complete Concerto Recordings
(2015)

Martha Argerich, Berliner Philharmoniker, Claudio Abbado: Pyotr Ilyich Tchaikovsky - Piano Concerto No. 1 in B-Flat Minor, Op. 23, TH 55 - 1. Allegro non troppo e molto maestoso - Allegro con spirito

Anna Netrebko: Verismo
Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia/Antonio Pappano
(2016)

Die Entwicklungen im Erscheinungsbild spiegeln einen unübersehbaren Wandel in Darstellung und Image des Künstlers und sie künden vom tiefen Umbruch der traditionellen graphischen Mittel. Es ist der übereinstimmende Wille der Unterhaltungsindustrie und ihrer neuen Künstlergeneration, das Trennende der klassischen Musik abzubauen und sie der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen.

Anna Netrebko: Francesco Cilea - Adriana Lecouvreur - Act 1 - 1. "Ecco: respiro appena ... Io son l'umile ancella"

Beethoven: Missa Solemnis
Edda Moser (Sopran)
Hanna Schwarz (Alt)
René Kollo (Tenor)
Kurt Moll (Bass)
Rundfunkchor Hilversum
Concertgebouworkest/Leonard Bernstein
(2017)

Edda Moser, Hanna Schwarz, René Kollo, Kurt Moll, Bernard Bartelink, Royal Concertgebouw Orchestra, Leonard Bernstein, Netherlands Broadcasting Foundation Chorus, Hilversum: Ludwig van Beethoven - Mass In D Major, Op.123 - "Missa Solemnis"Credo: Et incarnatus est
Mitwirkende: Geschichte

Text: Oliver Boruchowitch

Quelle: Alle Medien
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