Talismane und Zauberformeln

The British Library

Für Talismane gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Lesen Sie weiter, wenn Sie sich Glück in der Liebe wünschen, Schutz vor einer ansteckenden Krankheit benötigen oder sich einfach nur unsichtbar machen möchten! In der Zauberwelt von Harry Potter sind auch Besen magische Objekte. Auch heute noch haben Besen magische Konnotationen und werden von modernen Hexen und Zauberern genutzt.

"Auf keinem Bild, das ein Muggel von einer Hexe malt oder zeichnet, darf ein Besen fehlen (…) Besen und Magie (sind) im Kopf des Muggels unlöslich miteinander verbunden…'"
Quidditch im Wandel der Zeiten

Der Besen der Olga Hunt
Alle Hexen oder Zauberer sollten auf einem Besen fliegen können. Dieser traditionelle Hexenbesen mit aufwendig farbig verziertem Stiel gehörte Olga Hunt aus Manaton, Devon.

Sie verwendete ihn für magische Zwecke. Man erzählt sich, dass sie bei Vollmond auf den Haytor-Felsen im Dartmoor herumgesprungen sei und dabei so manche Liebespaare und Camper in Angst versetzt habe.

Harry und Draco beim Fliegen
Jim Kay ist dabei, ganz neue Harry-Potter-Ausgaben für Bloomsbury zu illustrieren. Auf diesem vorläufigen Bild für Die Kammer des Schreckens sieht man Harry mit zusammengekniffenen Augen durch den Regen blicken, beide Hände fest um seinen Besen geklammert; ein vom Regen verschwommener Draco Malfoy fliegt im Hintergrund auf ihn zu.

Die Hexen von Lancashire
Dieses zauberhafte kleine Buch trägt den Titel The History of the Lancashire Witches (Deutsch: Die Geschichte der Hexen von Lancashire). Die englische Grafschaft wird darin als "berühmt für ihre Hexen und deren eigenartigen Schabernack" beschrieben. Neben diesem Bild einer neckischen Hexe, die einen Besen besteigt, erklärt der anonyme Autor, Hexen aus Lancashire vergnügten sich hauptsächlich mit Heiterkeiten und Sport und seien geselliger als alle anderen.

Magische Begleiter
Schon lange werden Hexen mit übernatürlichen Hilfsgeistern, sogenannten Familiaren, in Verbindung gebracht. Margaret wurde im Jahre 1621 beschuldigt, den plötzlichen Tod von Anne Fairfax aus Fewston in Yorkshire durch Hexerei herbeigeführt zu haben. Das Verfahren wurde eingestellt, als eine von Annes Freundinnen zugab, die Anschuldigungen frei erfunden zu haben, allerdings hielt dies die Familie des Opfers nicht davon ab, die vermeintlichen Umstände ihres Todes hier zu dokumentieren.

Diese Abbildung zeigt Margaret Wait (Nr. 11) mit ihrem Hilfsgeist (Nr. 12), der als "deformierte, zottelige Gestalt mit vielen Füßen und von der Größe einer Katze" beschrieben wird.

"Professor Flitwick rief sie nacheinander in sein Klassenzimmer und ließ sich zeigen, ob sie eine Ananas über einen Schreibtisch Stepp tanzen lassen konnten."
Harry Potter und der Stein der Weisen

Ein magischer Ring
Dieser Papyrus ist Teil eines antiken griechischen Zauberhandbuchs, das im 4. Jahrhundert in Thiva entstand. Es enthält Zauberformeln, mit deren Hilfe man Diebe aufspüren und die geheimen Gedanken anderer Leute lesen kann.

Außerdem wird darin auch beschrieben, wie man jenen magischen Ring anfertigen kann. Der Besitzer sollte eine Zauberformel in den Ring gravieren und diesen dann im Boden vergraben. Der eingravierte Spruch sollte dabei folgendem Schema folgen: "Während dies im Boden liegt, soll [etwas] nicht geschehen."

Abrakadabra
Einige der magischen Ratschläge, die im Laufe der Jahrhunderte erteilt wurden, erscheinen aus heutiger Sicht eher kurios. So sprach man der magischen Formel "Abrakadabra" in der Antike heilende Kräfte zu.

Quintus Serenus Sammonicus, Arzt des Kaisers Caracalla, verschrieb "Abrakadabra" als Heilmittel gegen Malaria. Er empfahl, das Wort im sogenannten Schwindeschema wiederholt niederzuschreiben und dabei jedes Mal einen Buchstaben wegzulassen. Diese magische Formel sollte als Amulett um den Hals getragen werden und entweder mit Flachs, Korallensteinen oder Löwenfett befestigt werden.

"'Ich habe mir überlegt, dass wir als Erstes den Expelliarmus üben sollten, ihr wisst ja, den Entwaffnungszauber.'"
Harry Potter in Harry Potter und der Orden des Phönix

Wie man sich unsichtbar macht

Haben Sie sich je gefragt, wie Sie sich unsichtbar machen könnten? Gemäß diesem englischen Manuskript aus dem 17. Jahrhundert mit dem Titel The Book of King Solomon called The Key of Knowledge (Deutsch: Das Buch des Königs Salomon genannt 'Der Schlüssel zur Weisheit') muss man einfach nur die folgenden Worte hersagen (aber geben Sie bitte nicht uns die Schuld, wenn der Spruch nicht funktioniert!):

"Stabbon, Asen, Gabellum, Saneney, Noty, Enobal, Labonerem, Balametum, Balnon, Tygumel, Millegaly, Iuneneis, Hearma, Hamorache, Yesa, Seya, Senoy, Henen, Barucatha, Acararas, Taracub, Caramy, durch die Gnade, die ihr dem Menschengeschlechte zutheil werden lasset, lasset mich unsychtbar werden."

Ein Liebestalisman
Dieser Liebestalisman wurde irgendwann im 20. Jahrhundert in den Niederlanden gefertigt. Er wurde auf eine Austernschale gemalt, um für Fruchtbarkeit zu sorgen, und für ein Paar hergestellt, dessen Vornamen mit "J" und "R" begannen. Diese Buchstaben sind durch einen roten Faden miteinander verbunden, die Liebe der beiden wird durch zwei sich berührende Herzen dargestellt. Darüber befinden sich die Sternzeichen des Paares: ♉ für Stier und ♊ für Zwillinge.

Quelle: Alle Medien
Der vorgestellte Beitrag wurde möglicherweise von einem unabhängigen Dritten erstellt und spiegelt nicht zwangsläufig die Ansichten der unten angegebenen Institutionen wider, die die Inhalte bereitgestellt haben.
Mit Google übersetzen
Startseite
Erkunden
In der Nähe
Profil