Ausstellung Aquarien – Eine Reise durch die nördlichen Meere

Ozeaneum, Stiftung Deutsches Meeresmuseum

Das OZEANEUM Stralsund präsentiert mit mehr als 50 Aquarien eine europaweit einzigartige Reise durch die Unterwasserwelt der nördlichen Meere.

Ostsee-Aquarien
Die Entdeckungstour beginnt mit dem Stralsunder Hafenbecken. Durch die Boddengewässer und Seegraswiesen vorbei an der Kreideküste Rügens und durch die Schärensee Skandinaviens erlebt der Besucher die vielfältige Flora und Fauna des Meeres vor unserer Haustür.

Aquarienmitarbeitern gelang es erstmals 2013, Ohrenquallen selber zu züchten. Seitdem können diese faszinierenden Schönheiten unabhängig von den Jahreszeiten im Ostseerundgang bestaunt werden.

Mit der Neueröffnung des OZEANEUMs stand nach knapp 40 Jahren im MEERESMUSEUM auch für ihn der Umzug In das eigens für die Störe konzipierte Becken ""Flussmündung"" an.

Der Waxdick unterscheidet sich von anderen Störarten deutlich durch seine helle Farbe und die kurze Schnauze.

Der Dorsch ist einer der bekanntesten Ostseefische und damit fast schon ein Klassiker im Ostseeaquarium des OZEANEUMs.

Der Gewöhnliche Krake ist eines der intelligentesten Meerestiere. Mit etwas Glück können Besucher des OZEANEUMs einen Kraken beim Spielen beobachten.

Der Kaisergranat lebt in einer selbstgegrabene Wohnröhre im weichen Schlickboden. Sie können 10 Jahre und älter werden.

Nordsee-Aquarien
Im zweiten Gebäudeteil geht die Reise im Wattenmeer weiter, führt durch die Nordsee, hinauf zum Polarmeer und zurück in den offenen Atlantik.

Das Skelett am Grund des Schwarmfischbeckens stammt von einem im Winter 1997/98 an der Nordseeküste verendeten Pottwal. Tauchen führen regelmäßige Inspektionen durch.

Ein gutes Erkennungsmerkmal der Zackenbarsche ist ihr deutlich hervorstehender Unterkiefer bei verhältnismäßig großem Kopf.

Am Aquarienboden zieht ein Pottwalskelett neugierige Blicke auf sich. Für die Museumsbesucher bietet sich eine geheimnisvolle Perspektive auf den Grund des offenen Atlantik.

Bei den Rochen sind die Brustflossen völlig mit dem Körper verschmolzen. Somit sind die meisten Rochen platt und schwimmen durch Bewegungen ihrer Brustflossen nah am Meeresboden.

Charakteristisch ist die Zeichnung mit radiär angeordneten und an eine Kompassrose erinnernden, dunklen Bändern. Das Nesselgift der Quallen kann bei Menschen zu Hautreizungen führen.

Die Mundtentakel der Seegurken geben Aufschluss über ihre Lieblingsspeise – mit ihren bäumchenförmigen, stark verästelten Tentakeln ernährt sich diese Art von vorbeischwebendem Plankton.

Im Februar 2010 wurde die Schottische Küstenhöhle als letztes der Großbecken im OZEANEUM fertig gestellt. Das Becken fasst 50.000 Liter und zeigt auch Langusten.

Kaltwasserkorallen: Lange dachte man, dass Korallen nur in den lichtdurchfluteten Oberflächengewässern der Tropen leben würden. Diese Tiere bilden aber auch ausgedehnte Riffe entlang der Kontinentalhänge bis 1.500 Metern Tiefe. Nur wenige Aquarien weltweit präsentieren diese Tiefseebewohner. Museumstaucher bargen bei einer Norwegen-Expedition im Trondheim-Fjord die Tiere aus einer Tiefe von mehr als 100 Metern.

Mitwirkende: Geschichte

Ozeaneum, Stiftung Deutsches Meeresmuseum

Quelle: Alle Medien
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