Flirtatious Feathers: Eine farbenprächtige Sammlung von Vogelfotografien

Academy of Natural Sciences of Drexel University

Die Bilder in dieser Ausstellung stammen aus den Visual Resources for Ornithology (VIREO), einer Fotosammlung, in der mehr als 70 % aller Vogelarten weltweit vertreten sind. Die Sammlung gehört zur Academy of Natural Sciences der Drexel University.

Überleben des Attraktiveren
Federn dienen Vögeln in vielerlei Hinsicht. Ihre Farbenpracht verdanken Vögel jedoch ihrem Balzverhalten. Durch sexuelle Selektion, bei der nur die prächtigsten Exemplare überleben, haben Vögel Federschmuck in allen Farben des Regenbogens entwickelt, um potenzielle Partner zu umwerben. Strahlender, prachtvoller und farbenprächtiger zu sein als ein Konkurrent, überwiegt die Nachteile, die das Tragen eines üppigen Gefieders mit sich bringt. Es übertrifft selbst die Tatsache, für Fressfeinde sichtbarer und vielleicht eine leichtere Beute zu sein. Mithilfe der Fotos von VIREO werden in weltweiten Kampagnen zur Erhaltung der Arten die Vögel zum Leben erweckt und den Menschen näher gebracht. Die beliebten Apps BirdsEye und Audubon Bird Guide zeigen eine große Vielfalt an VIREO-Bildern und inspirieren so eine neue naturinteressierte Generation, die fantastischen Vogelarten unseres Planeten zu entdecken.
Hoatzin
Seine linkische Erscheinung, sein beschränktes Flugvermögen und seine ungewöhnliche, rein pflanzliche Ernährung machen den Hoatzin zu einem besonderen Exemplar der südamerikanischen Regenwälder. Wissenschaftlicher Name: Opisthocomus hoazin. Ecuador: Río Napo.
Andenklippenvogel
Männliche Andenklippenvögel versammeln sich auf Balzplätzen, sogenannten Leks, um mit ausgefallenen Posen und Rufen ihr auffälliges Gefieder zu präsentieren. All dies dient nur einem Zweck: Weibchen zur Paarung anzulocken. Wissenschaftlicher Name: Rupicola peruvianus. Peru.
Flaggensylphe
Kolibri-Männchen beteiligen sich nicht an der Bebrütung oder der Aufzucht der Jungen. So konnten diese Vögel leuchtende Farben und einen auffälligen Federschmuck entwickeln, durch die sie allerdings auch die unerwünschte Aufmerksamkeit von Räubern auf sich ziehen. Wissenschaftlicher Name: Ocreatus underwoodii. Ecuador.
Kaninchenkauz
Die gegenseitige Gefiederpflege fördert vermutlich die Paarbindung bei Eulen, Papageien und einigen anderen Vogelarten. Wissenschaftlicher Name: Athene cunicularia. USA, Kalifornien, Imperial County, Salton Sea National Wildlife Refuge.
Afrikanischer Strauß
Straußenfedern haben keine Federstrahlen, die das Gefieder so zusammenhalten, dass der Vogel flugfähig ist. Wissenschaftlicher Name: Struthio camelus. Heimisch in Afrika.
Blauer Pfau
Pfauen verdanken ihr prächtiges Gefieder der sexuellen Selektion: Die Weibchen wählen stets die Männchen mit dem kunstvollsten Federschmuck aus. Im Vergleich dazu sehen die Weibchen eher glanzlos aus. Wissenschaftlicher Name: Pavo cristatus. Heimisch in Südasien.
Rotkehl-Hüttensänger
Das sogenannte Balzfüttern kommt letztlich dem eigenen Nachwuchs zugute. Dabei bietet das Männchen dem Weibchen zusätzliche Nahrung an. Wissenschaftlicher Name: Sialia sialis. USA: New Jersey.
Silberreiher
Dieser Reiher stellt seine prächtigen Federn während der Balz zur Schau. In Amerika waren die Federn zu Beginn des 20. Jahrhunderts so beliebt für Damenhüte, dass dies beinahe zum Aussterben dieser Vogelart geführt hätte. Wissenschaftlicher Name: Ardea alba. USA: Louisiana, Lake Martin.
Indigofink
Die blaue Gefiederfärbung der männlichen Indigofinken entsteht dadurch, dass sich Licht in winzigen Luftbläschen innerhalb der Federn bricht. Wissenschaftlicher Name: Passerina cyanea. USA: Texas, Galveston County.
Laysanalbatros
Diese Pose ist Teil des aufwendigen Balzrituals des Laysanalbatros. Wissenschaftlicher Name: Phoebastria immutabilis. USA: Hawaii, Midway-Atoll.
Gabelracke
Das auffällige Farbmuster der Gabelracke entsteht durch eine Mischung aus Federstruktur und Pigmenten. Wissenschaftlicher Name: Coracias caudatus. Südafrika: Provinz Limpopo.
Hahnenschweifwida
Weibliche Widas bevorzugen die Männchen mit den längsten Schwanzfedern, was in der Entwicklung der Vögel zu diesen beeindruckenden Federn geführt hat. Wissenschaftlicher Name: Euplectes progne. Südafrika: Provinz Mpumalanga
Kragentaube
Solange sie sich am Boden aufhält, bleiben die weißen Schwanzfedern dieser Taube meist verborgen. Beim Fliegen aber sind sie gut sichtbar und helfen den Vögeln, zusammenzubleiben. Wissenschaftlicher Name: Caloenas nicobarica. Heimisch in Palau, dem Malaiischen Archipel und den Salomonen.
Papstfink
Der Papstfink ist einer der farbenprächtigsten Vögel und erhält sein buntes Gefieder in seinem zweiten Lebensjahr. Weibchen und Jungvögel sind olivgrün. Wissenschaftlicher Name: Passerina ciris. USA: Texas, Galveston County.
Rosenköpfchen
Durch das Balzfüttern festigen Rosenköpfchen ihre Paarbindung. Wissenschaftlicher Name: Agapornis roseicollis. Namibia: Gemeinde Usakos.
Hellroter Ara
Beim hellroten Ara tragen sowohl das Männchen als auch das Weibchen die gleiche prächtige Federzeichnung in Rot, Blau und Gelb auf den Flügeln. Vogelarten, bei denen beide Geschlechter auffällig gefärbt sind, leben typischerweise monogam. Wissenschaftlicher Name: Ara macao. Heimisch in Mittel- und Südamerika.
Quetzal
Sein schillerndes Grün, das sich bis in die langen Schwanzfedern erstreckt, macht diesen Vogel so besonders, der von den Azteken und Maya als Gottheit verehrt wurde. Wissenschaftlicher Name: Pharomachrus mocinno. Costa Rica: San Gerardo de Dota.
Rosalöffler
Die leuchtenden rosaroten Farbtöne dieses Vogels entstehen durch Carotinoid-Pigmente aus den Pflanzen, die von den Beutetieren des Rosalöfflers gefressen werden. Wissenschaftlicher Name: Platalea ajaja. USA: Florida, Tampa Bay, Ufer des Alafia River.
Kronentyrann
Dieser auf den ersten Blick unauffällige braune Vogel verbirgt seinen Kamm die meiste Zeit, aber während der Balz bietet er einen beeindruckenden Anblick. Wissenschaftlicher Name: Onychorhynchus coronatus. Ecuador: Napo, Zancudo Cocha.
Rotrückenfischer
Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Vertreter dieses kleinen Eisvogels tragen die gleiche leuchtende Färbung. Dieser hier hat es sich auf seinem Schlafplatz bequem gemacht. Wissenschaftlicher Name: Ceyx rufidorsa. Indonesien: Nationalpark Betung Kerihun.
Tannenhuhn
Neben der Zurschaustellung seines Gefieders produziert das Männchen während der Balzzeit mit seinen Federn Raschel- und Zischgeräusche. Wissenschaftlicher Name: Falcipennis canadensis. USA, Washington, Okanogan County.
Violettkronennymphe
Die schillernde Farbenpracht der Kolibris ist das Ergebnis mehrerer gleichmäßig verteilter Schichten von luftgefüllten Melaninplättchen in den Federn. Wissenschaftlicher Name: Thalurania colombica. Costa Rica.
Quelle: Alle Medien
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