1881 bis 2018

Boston Symphony Orchestra

Deutsche Grammophon

Ein Orchester mit langer Geschichte und aufregender Zukunft

Die österreichisch-deutsche Tradition wird in der Neuen Welt verwurzelt
Das BSO wurde 1881 von Henry Lee Higginson gegründet. Erster Dirigent war George Henschel, ein berühmter Bariton und Dirigent sowie enger Freund von Johannes Brahms. Die vier darauffolgenden Musikdirektoren waren alle in Mitteleuropa ausgebildet, darunter der äußerst einflussreiche aus Ungarn stammende Dirigent Arthur Nikisch.
William Steinberg und DG
1969/70 war eine entscheidende Saison für das BSO – bald nachdem William Steinberg neuer Musikdirektor geworden war, machte das Orchester seine erste Aufnahme für Deutsche Grammophon.

Steinberg am Pult des Boston Symphony Orchestra

Boston Symphony Orchestra, William Steinberg: Richard Strauss- Also sprach Zarathustra, Op. 30, TrV 176

Weil Steinberg gesundheitlich angeschlagen war, dirigierte Rafael Kubelík das BSO bei der DG-Aufnahme von Beethovens Symphonie Nr. 5 (Teil von Kubelíks Gesamteinspielung der Beethoven Symphonien mit neun verschiedenen Orchestern). Eugen Jochum leitete Mozarts »Jupitersymphonie« und Schuberts »Unvollendete«.

Eugen Jochum, BSO: Wolfgang Amadeus Mozart - Symphony No. 41 in C Major, K. 551 - "Jupiter" 1. Allegro vivace
Seiji Ozawa
1973 folgte Seiji Ozawa auf Steinberg als Musikdirektor. Seine legendäre 29-jährige Amtszeit war prägend für alle Aktivitäten des Orchesters in Boston, in Tanglewood und im Ausland. Unter Ozawa unternahm das BSO 1979 als erstes amerikanisches Orchester eine Tournee durch das chinesische Festland.
Der heutige Direktor
Andris Nelsons, 1978 in Riga (Lettland) geboren, gehört zu den letzten Dirigenten, die noch in der sowjetischen Musiktradition ausgebildet wurden. Sowohl von den russischen Meistern beeinflusst, wie auch später von den großen westeuropäischen Komponisten, hat er eine ganz eigene musikalische Sprache entwickelt. Unter Nelsons nimmt das BSO zurzeit sämtliche Symphonien von Schostakowitsch für Deutsche Grammophon auf.

Andris Nelsons & BSO: Schostakowitschs Symphonie Nr. 5 - Under Stalin's Shadow (Trailer)

»Ich bin absolut begeistert und fühle mich geehrt, dass ich dieses aufregende Projekt mit dem Boston Symphony Orchestra und Deutsche Grammophon leiten kann. Es ist ein großes Privileg, sich der Musik von Schostakowitsch widmen zu können, einem Komponisten mit so viel Mut und Persönlichkeit. Sein außergewöhnliches Schaffen weist über die jeweiligen Entstehungsumstände hinaus und ist in vielerlei Hinsicht zeitlos. Da ich entscheidende Jahre unter der Sowjetherrschaft in Lettland verbracht habe, spricht die Musik von Schostakowitsch mich ganz persönlich an, und ich bin sicher, dass diese besondere Affinität in den Aufnahmen zu hören sein wird.« Andris Nelsons

»Der einzigartige Klang der Symphony Hall – für diese Aufnahmen war das Orchester zu ebener Erde platziert – war immer erkennbar und unterschied sich von jedem anderen Aufnahmeort.« Ronald Barron, Erster Posaunist des BSO 1975–2008

Boston Symphony Orchestra, Andris Nelsons: Dmitri Shostakovich - Symphony No.10 In E Minor, Op.93 - 4. Andante - Allegro
Mitwirkende: Geschichte

Text by: Deutsche Grammophon

Quelle: Alle Medien
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