Brachiosaurus / Giraffatitan: Zum Leben erweckt – durch Virtual Reality

Museum für Naturkunde Berlin

Der Jura-Gigant von Angesicht zu Angesicht!

Der Brachiosaurus brancai (Giraffatitan) ist mit einer Höhe von 13,27 m das größte montierte Dinosaurierskelett der Welt. Das zertifiziert sogar das Guinness Buch der Rekorde. Der Saurier lebte vor 150 Millionen Jahren und ernährte sich von Pflanzen.

Sein Skelett fanden Forscher während der großen Tendaguru-Expedition. Seinen Namen trägt der Brachiosaurus – Armechse – aufgrund seiner langen Arme. Im Jahr 2007 wurde der Publikumsliebling von den Besuchern offiziell auf den Spitznamen Oskar getauft.

Weltweit gehen mehrere Forschergruppen der Frage nach, wie schwer ein lebender Brachiosaurus einst war. Einige Wissenschaftler berechnen eine Masse von 50 Tonnen. Andere gehen von nur 20 bis 30 Tonnen aus. Des Weiteren interessiert sie, welche statischen und physiologischen Probleme ein solcher Dino-Gigant zu bewältigen hatte.

Dies ist kein Abguss oder eine Nachbildung. Im Museum für Naturkunde sind die echten fossilen Knochen des Jura-Giganten ausgestellt. Fast 150 Millionen Jahre trennen uns Menschen von Brachiosaurus.

Seit 2009 gibt es für unseren Brachiosaurus den neuen wissenschaftlichen Namen Giraffatitan brancai. Unterschiede in Form, Größe und Proportion der Knochen erlaubten es, den nordamerikanischen und den afrikanischen Brachiosaurus in zwei verschiedene Gattungen aufzuspalten. So wurde aus Brachiosaurus brancai nun Giraffatitan brancai. Dieser ist mittlerweile auch wissenschaftlich anerkannt und wird unter Forschern verwendet.

Auf der nächsten Slide erleben Sie eine 4-minütige Virtual-Reality-Geschichte über Brachiosaurus / Giraffatitan, seine ökologischen Nischen und die heutigen Giraffen (welche eine ähnliche Nische einnehmen) erleben. Der Jura-Gigant von Angesicht zu Angesicht!

Die nächste Seite enthält die englische Fassung, danach folgt die deutsche Fassung.

Sie können den Film als 360°-Film (bitte die Blickrichtung wechseln!) auf allen Geräten wie Computer, Tablets, oder Smartphones anschauen.

Das beste Erlebnis haben Sie jedoch, wenn Sie eine Virtual Reality-Brille (Cardboard mit Smartphone, andere VR-Headsets) nutzen. Sie tauchen in eine virtuelle Welt in 3D ein, in welcher Sie frei umherblicken können!

Die nächste Seite enthält die deutsche Version des gleichen Films:

Mitwirkende: Geschichte

Fotos: Antje Dittmann, Hwa Ja Götz (Museum für Naturkunde).

Film:

Koordination: Dr. Gregor Hagedorn (Museum für Naturkunde), Olaya De Marcos (Google Cultural Institute)

Kreativteam: Olaya De Marcos, Emma Turpin, Xavier Barrade, Kate Baker und weitere Mitarbeiter des Google Creative Teams und Framestore CGI

Wissenschaftliche Beratung:
Daniela Schwarz (Paläontologin, Kuratorin für Archosaurier, fossile Vögel, Reptilen und Ichnofossilien am Museum für Naturkunde)
Barbara Mohr (Paläobotanikerin und Kuratorin für fossile Pflanzen am Museum für Naturkunde)
Faysal Bibi (Wissenschaftler am Museum für Naturkunde, Forschung zur Evolution der Säugetiere und Biogeographie)
Julian Fennessy (Wissenschaftler bei der Giraffe Foundation)

Weitere Mitarbeiter (alphabetisch):
Alice Chodura, Linda Gallé, Hwaja Götz, Sabine Hackethal, Valentin Henning, Sonja Kreft, Uwe Moldrzyk, Carola Radtke, Juliane Röhner, Elke Siebert, Gesine Steiner, Johannes Vogel.

© www.naturkundemuseum.berlin

Quelle: Alle Medien
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