1908 bis 1989

Herbert von Karajan

Deutsche Grammophon

Eine künstlerische Partnerschaft, die Deutsche Grammophon neu definierte

Das Streben nach Perfektion
Karajans legendäres Künstlertum beruhte auf der überwältigen Kraft seiner Podiumspräsenz, seinen fließenden poetischen Gesten und der leidenschaftlichen Intensität seines Musizierens. Sein Streben nach Perfektion während der Aufführung basierte auf sorgfältiger Vorbereitung in den Proben. Die Entwicklung eines ideal ausgewogenen Orchesterklangs wurde durch den Fortschritt in der Aufnahmetechnik begünstigt – von der Einführung der LP und des Stereoklangs bis zur Etablierung der Digitalaufnahmen.
Die erste und die letzte Aufnahme für DG
1939 veröffentlichte Deutsche Grammophon Karajans erste Aufnahme, die Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« mit der Staatskapelle Berlin. 50 Jahre später machte er sein letztes Album für das gelbe Label: eine visionäre Interpretation von Bruckners Symphonie Nr. 7 mit den Wiener Philharmonikern.
Eine ambitionierte Partnerschaft mit den Berliner Philharmonikern
Karajan wurde 1955 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und behielt dieses Amt bis an sein Lebensende. 1959 unterzeichnete er einen neuen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon, und während der nächsten 30 Jahre machte er ca. 330 Aufnahmen für das gelbe Label. Aus seiner Partnerschaft mit den Berliner Philharmonikern, die von DG vollständig dokumentiert ist, resultieren Aufnahmen eines breiten Repertoires, von Bachs Brandenburgischen Konzerten bis zu Schönbergs Variationen für Orchester op. 31.

Das A und O des Katalogs der Deutschen Grammophon: Die 1963 veröffentlichte erste Gesamtaufnahme der Beethoven-Symphonien mit Karajan und den Berliner Philharmonikern ist bis heute der wichtigste Meilenstein in der Geschichte des Labels.

Am 15. Oktober 1963 spielten Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker Beethovens Neunte Symphonie beim Eröffnungskonzert der Berliner Philharmonie.

Ein Pionier im digitalen Zeitalter
1980 dirigierte Herbert von Karajan die Berliner Philharmoniker in der ersten Digitalaufnahme der Deutschen Grammophon. Wiederum bahnbrechend war zwei Jahre später ihre Aufnahme von Strauss’ »Eine Alpensinfonie« für die erste CD des gelben Labels.
Anne-Sophie Mutter, Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan: Wolfgang Amadeus Mozart -Violin Concerto No.3 In G Major, K.216

Am 1. Januar 1987 dirigierte Karajan erstmals das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Großen Saal des Wiener Musikvereins. Die Veranstaltung wurde weltweit für Millionen von Fernsehzuschauern übertragen.

Am 16. Juli 1989 starb Herbert von Karajan an Herzversagen in seinem Haus in Anif nahe Salzburg. Dank seines gewaltigen Vermächtnisses an Aufnahmen für Deutsche Grammophon fasziniert der charismatische österreichische Künstler auch nach seinem Tod noch zahllose Musikliebhaber in aller Welt.

Mitwirkende: Geschichte

Photo credits: Siegfried Lauterwasser / DG

Quelle: Alle Medien
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