Stadtmuseum Marienbad

Stadtmuseum Marienbad

Mariánské Lázně 1, Tschechien

Das Stadtmuseum Marienbad wurde im Jahre 1887 gegründet. Eine „Aufforderung“ war der Anlass zu der Museumsgründung, die war in der Lokalzeitung am 1. September 1887 veröffentlicht. Die Aufforderung wendete sich an Marienbader Bürger um Spenden verschiedener Art (d.h. Glas, Porzellan, Bücher, Mineralien, etc.) zu bitten. Diese Objekte bildeten später einen wesentlichen Teil der Museumssammlungen.

Das Museum befindet sich jetzt im ältesten Haus des historischen Teils von Marienbad. Für das Haus ist typisch seine Empirefront. Es handelt sich um ein bedeutendes Baudenkmal aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts und es ist das letzte Beispiel des Stadtlebens in ihren Gründungsjahren. Das Haus wurde 1818 als Pension für Kurgäste gebaut und „Zur Goldenen Traube“ genannt. Im Jahre 1823 wohnte hier Johann Wolfgang Goethe. Der Hausbesitzerin ist es gelungen, die Räume, in denen Goethe gelebte hat zu bewahren und sie widmete dem Museum kleine Gegenstände aus der Familiesammlung, die an Goethes Besuch erinnert.

Außer Goethes Zimmer, in deren er im Jahre 1823 geblieben ist, können die Besucher eine Sammlung über die Geschichte von der Stadt Marienbad und ihre Umgebung und die Geschichte des Kurortes zu sehen. Im Museum befinden sich die Gegenstände der Balneologie oder Spa Tassen. Hoch eingeschätzt ist die Sammlung von Postkarten, die mehr als 3.000 Stücke von Postkarten von Marienbad aus der Zeit vom Beginn der Karten bis heute enthält.
Zu der Geschichte der Stadt gehören auch berühmten Stadtgästen, die zu der Verbreitung ihren Ruhmes in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern beitragen. Im Museum befindet sich auch die Galerie der berühmten Besucher, zu den zum Beispiel der Komponist Johann Strauss, Schah von Persien Muzafer Eddin, der österreichische Kaiser Franz Joseph I. und der englische König Edward VII gehören. Die Besucher können auch die Rekonstruktion des Zimmers Königs Edward VII. besichtigen, in dem er während seines Besuchs in Marienbad im Jahre 1904 lebte. Die geologische Ausstellung erkundet die Marienbader Region. Die Exposition nimmt die geologische Entwicklung der Region und ihre vielfältige Flora und Fauna auf.

Im Jahre 2011 wurde die "Goethe Galerie" eröffnet, die im Foyer des Museum bedeutende Werke vor allem aus dem Gebiet der bildenden Kunst und Fotografie präsentiert.

Die Museumsexposition wird auch noch durch den „Geologischen Park “ ergänzt, der sich auf einer Fläche von fast 10 ha erstreckt, und in der unmittelbaren Nähe des Museums liegt.

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