Monet: Schneelandschaft, Argenteuil

Einzelgemälde-Rundgang von der National Gallery, London

Touch & Hold

Während eines schneereichen Winters fand Monet die Inspiration, 18 Ansichten des Pariser Vororts Argenteuil, in dem er wohnte, zu malen. Dieses ist das größte Gemälde der Serie. Darauf zu sehen ist die Straße, in der Monet wohnte, der Boulevard Saunt-Denis.

Die Straße führt zum Bahnhof, der Argenteuil mit Paris verbindet. Er malte diese Ansicht mit der Station im Rücken und mit Blick auf die Seine am anderen Ende der Straße.

Ein Karren hat Spuren durch den Schnee gezogen. Die Linien vermitteln Perspektive und Tiefe und führen zum Fluchtpunkt in der Mitte.

Diese Figuren, kaum mehr als Farbtupfer, könnten Menschen sein, die zum Bahnhof gehen oder von dort kommen. Argenteuil war ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge aus der Hauptstadt, aber vor allem im Sommer, wenn die Besucher auf der Seine Boot fuhren.

Monet opfert Details zugunsten der Atmosphäre. Die überwiegend einfarbige Palette von Blau- und Grautönen vermittelt die Trostlosigkeit eines bewölkten Winternachmittags.

Der Schnee ist mit Farbe gesprenkelt, um Licht und Schatten darzustellen und ein Gefühl für den knirschenden Schnee zu vermitteln.

Die Bäume sind minimalistisch gemalt, mit leichten Pinselstrichen und wärmeren Tönen, zum Beispiel als rote Pinselstriche.

Die Bäume an den Seiten des Gemäldes sorgen für Ausgewogenheit in der Komposition.

Snow Scene at Argenteuil by Claude MonetThe National Gallery, London

Quelle: Alle Medien
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