Today we would like to take you on a tour of the large concert organ in the Grand Hall of the Elbphilharmonie.
The organ has nearly 5,000 pipes, some of which can be touched. Spanning 15 metres in height and breadth it is spread over 3 tiers behind the seating so that the audience is very close to the music.
Spieltische mit vier Manualen
Beide Spieltische haben je vier Manuale, über die sich die verschiedenen Klanggruppen, die man Register nennt, der Orgel spielen lassen.
Fassade
Die äußere Fassade der Orgel nennt man Prospekt. Der Prospekt besteht meist aus spielbaren Pfeifen und nicht spielbaren Pfeifen-Attrappen. Hier erkennt man deutlich, wie nah die Orgel am Publikum steht und sich direkt hinter den Sitzreihen befindet.
Mechanischer Spieltisch
Hier sitzt der Organist direkt an der Orgel. Insgesamt gibt es vier Manuale. Der Tastendruck wird mechanisch, also über lange Holzleisten, übertragen.
Mechanischer Spieltisch
Der mechanische Spieltisch hat dieselben Funktionen wie der mobile Spieltisch. Unterschied ist, dass die Signale nicht elektronisch, sondern mechanisch übertragen werden.
Weiße Haut
Auch hier befindet sich die sogenannte Weiße Haut, die für die optimale Akustik sorgt.
Fassade
Die Pfeifen im Prospekt sind teilweise echt und teilweise Attrappe. Sie sind aus einem besonderen Metall gefertigt, damit man sie anfassen kann. Normale Orgelpfeifen kann man nur mit Handschuhen anfassen, da die Fingerabdrücke für immer zu sehen sind.
Versteckter Eingang
Hinter der Schmuckfassade, dem sogenannten Prospekt, befindet sich eine versteckte Wendeltreppe, die in das Innere der Orgel führt. Die Pfeifen werden zur Seite geschoben, um den Eingang frei zu machen.
Wendeltreppe
Die kleine, enge Wendeltreppe führt in das verwinkelte Innere der Orgel.
Holzpfeifen
Was wie eine Wand aus Holz aussieht, sind eigentlich schon große Holzpfeifen.
Das Fernwerk
Ein Teil der Orgel befindet sich im Klangreflektor, der unter der Decke hängt, um der Klang optimal im Saal zu verteilen. Mit den Pfeifen im sogenannten Fernwerk lassen sich spannende »Soundeffekte« kreieren.
Das Solowerk
Die Pfeifen des Solos sind ideal für die Begleitung von Solisten, also von Musikern, die allein oder besonders prominent singen oder spielen.
Expressionen
Durch diese Metallzungen lassen sich die Pfeifen stimmen, indem die Öffnung mehr geöffnet oder geschlossen wird.
Großer Saal
Zwischen den großen Metallpfeifen des Prospekts kann man den Großen Saal erkennen.
Laute Register
Im Solowerk befinden sich auch besonders laute Register. Diese großen Holzpfeifen gehören dazu.
Das Schwellwerk
Das Schwellwerk hat kippbare Holzleisten, die sich vom Spieltisch aus öffnen und schließen lassen. Dadurch kann der Organist die Lautstärke dieser Pfeifen regulieren.
Das Schwellwerk
Hier kann man gut die halb geöffneten Holzleisten des Schwellwerkes erkennen.
"Gedackte" Pfeifen
Die Holzpfeifen haben in der Öffnungen einen Holzstöpsel stecken. Er sorgt dafür, dass die Pfeifen einen ganz besonderen Klang erzeugen. Diese Pfeifen nennt man »gedackt«, das ist ein altes Wort für »gedeckelt«.
Windladen
Alle Pfeifen sitzen auf Windladen, über die die Windzufuhr gesteuert wird. In dem Holzkasten, auf dem die vielen kleinen Pfeifen hier stecken, sitzt die Windlade.
Das Hauptwerk
Wie der Name vermuten lässt, entstehen hier die Haupt-Klangfarben der Orgel. Man kann das Hauptwerk auch als das klangliche Rückgrat der Orgel bezeichnen.
Das Hauptwerk
All diese großen und kleinen Pfeifen bilden zusammen das Hauptwerk. Hier entstehen die Haupt-Klänge der Orgel.
Tiefe Töne
Für die tiefen Töne sind diese riesigen Holzpfeifen zuständig. Es gibt sogar noch größere Pfeifen im Großpedal.
Die Pedale
Diese großen Pfeifen sorgen für das Kribbeln im Bauch. So kann man die Musik auch wirklich spüren. Die großen Pfeifen werden über Pedale mit den Füßen gespielt.
Das Stimmen
Die Holzpfeifen lassen sich über dieses bewegliche Brett stimmen. Das funktioniert ähnlich wie bei den »Expressionen« der Metallpfeifen.
Das Windwerk
Im »Keller« der Orgel wird der Wind erzeugt. Die großen Blasebälge in den Holzkästen sind die Lunge der Orgel. Ohne Wind kann die Orgel keine Töne erzeugen.
Blasebälge
Früher mussten die Blasebälge mit der Hand von Assistenten der Organisten bedient werden. Heute funktioniert das elektrisch. Im Hintergrund sind schon die Füße der größten Pfeifen zu erkennen.
Windzufuhr
Über hölzerne Kanäle wird der Wind zu jeder einzelnen Pfeife geführt, sodass sie erklingen können.
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