(Der Kaiser ist tot – es lebe die Kaiserin ) Heinrichs Heilung vom Steinleiden war offenbar nicht von langer Dauer. Seine Biographen berichten, dass er bis zu seinem Lebensende immer wieder durch die Krankheit nieder-geworfen wurde. Vermutlich war sie auch die Ursache für seinen Tod im Alter von etwa 50 Jahren.
Als der Kaiser im Sommer 1024 in der Pfalz Grona auf dem Sterbebett lag, soll er sich von den Fürsten des Reichs feierlich verabschiedet haben. Den Verwandten Kunigundes erteilte er den Auftrag, für die Kaiserin zu sorgen, deren Witwengut beide dem Bistum Bamberg gestiftet hatten. Heinrich rühmte Kunigunde als „kewsche unnd frumme junckfraw“ und „getrewe helfferin“. Die Legende propagierte so den Glauben an die Josefsehe des Kaiserpaars, die bei der Heiligsprechung Heinrichs im Jahr 1146 eine wichtige Rolle spielte.
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